Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
5
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072629/189/
188 — 163. 1094 — 1101. Der schwäbische Adelige Heinrich, der Bruder des Irmindegen schenkt dem Kloster "Weingarten einen Weinberg zu T ri e s e n in Churrätien. Raboto dedit uineam inloco qui / dicitur Melances1 et est inrecia Curiensi. Heinricus frater Irmen/degenesa dedit uineam inloco qui di- citur Trisunb2 in / eodem pago. Dedit eciam prediohim inlocis que dicuntur / Harengarten3 . et Strubichach4 exquo annuatim .X. sicli / pro luminaribus ad sanctam crucem persoluuntur. Übersetzung Raboto gab den Weingarten im Ort, der Malans1 genannt wird und der ist in Churrätien. Heinrich der Bruder des Irmindegen gab einen Weingarten im Orte, der T r i e s e n2 genannt wird, im selben Gau. Er gab auch ein kleines Gut in den Orten genannt Hargarten3 und Strauben,4 aus welchem jährlich 10 Seidel für die Lichter zum Heiligen Kreuz geliefert werden. Eintrag im Hauptstaatsarchiv Stuttgart B 515 Kloster Weingarten. Handschrift 2 a fol. 1 b linke Kolonne, 3 bezeichnet. — Pergamentblatt 38,2 — 40,0 cm lang X 28,9, Ii. Rand 5,2 cm frei. — Handschrift in grobem, unregelmässig begrenztem Pergamentumschlag, der «A.11.18.» (rot) und «A.11.18» (schwarz) bezeichnet ist, wird genannt «Codex maior traditionum W eingartensiumn, be- steht aus neun Pergamentblättern und zerfällt in drei Abschnitte: 1. das Tradi- tionsverzeichnis fol. 1 
a — 2 b, 2. eine Abtliste fol. 3 a — b und 3. ein Einkünftever- zeichnis fol. 4 b-9 b (fol. 4 a leer). Nach der Untersuchung W. Krallerts (Die Urkundenfälschungen des Klosters Weingarten, Archiv für Urkundenforschung 1938, besonders S. 242 — 245) sind alle drei Abschnitte das Werk eines einzigen Autors aus der Zeit etwa von 1265 —1270. Das in einem Zug geschriebene Tradi- tionsverzeichnis enthält als letzte Tradition jene des Johannes von Löwenthal, die durch eine Urkunde (Wirtemberg. Urkundenbuch Bd. 4 Nachtrag n. 152) auf das Jahr 1246 bestimmt wird. Da die Eintragung diesen Johannes «postea frater ordinis praedicatorum (= später Bruder des Predigerordens«) nennt, ist die Niederschrift in späteren Jahren erfolgt und zwar kommt Johannes tatsächlich als Predigermönch in einer Urkunde vom 13. Juni 1257 erstmals vor (Wirtem- berg. Urkundenbuch Bd. 5 n. 1446). Der dritte Abschnitt ist laut einer Urkunde
        

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