Herausgeber:
Karitative Vereine
Erscheinungsjahr:
cop. 1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072004/32/
  
30 Jahre Verband Liechtensteinischer Familienhilfen 
  
Mitglieder und Personalbestand 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
Mitglieder-  Hauspflege Gemeinde- Haushilfe Mahlzeiten- 
bewegung | Personen krankenpflege | für Betagte dienst 
Personen Personen Personen Personen 
1989 |3731 
1990 31 16 40 80 
1991 31 16 51 85 
1992 | 4495 28 18 42 80 
1993 | 4771 29 19 46 80 
1994 | 4855 33 22 63 80 
1995 | 4981 31 21 67 94 
zu Überlegungen hinsichtlich einer neuen Da- Jahr Aufwand 
chorganisation. Der Dachverband war im Um- n 
bruch begriffen. 1991 2237335 
= 1992 3'686'929.— 
Im Februar 1990 lóste Antonia Frick-Ospelt 1993 556 
die bisherige Präsidentin Gerda Ospelt im 1994 3790693 
1995 3’846’503.— 
Amt ab, Vizepräsident wurde Dr. Hanspeter 
Jehle. Der neue Vorstand wurde gleich gros- 
sem Druck ausgesetzt, der von einer privaten 
profitorientierten Spitex-Gruppe und vom 
Fürsorgeamt, das die staatlichen Subventionen 
an die gemeinnützige Familienhilfe in Frage 
stellte, ausgeübt wurde. Das bedingte die 
Überprüfung der bestehenden Verbandstruk- 
turen. Es wurde eine neue Koordinationsstelle 
für Gemeindekrankenpflege geschaffen. Ein 
neugeschaffenes Sekretariat, geführt von Ruth 
Braun, entlastete den Vorstand und ermöglich- 
te eine professionell gehandhabte Administra- 
tion und Koordination. Im ganzen haben die 
bestehenden Strukturen in Verbindung mit in- 
novativen Änderungen sowohl den äusseren 
Druck als auch die innere Spannung erstaun- 
lich leicht abgefedert. Auf Initiative der Präsi- 
dentin des Dachverbandes wurde unter der 
Leitung von Frau Dr. Uta Neunfeld aus Wien 
und Herrn Vizepräsident Lorenz Hasler ein 
umfangreiches Handbuch erstellt, in dem die 
Leitlinien, Reglemente und Stellenbeschrei- 
bungen festgehalten werden. Die Professiona- 
lisierung im mittleren Verbandsbereich und 
die verbandsinterne Effizienzsteigerung be- 
dingte auch eine neue Finanzplanung. 
  
Spitex und Spitin 
Die Spitex-Dienste sind im Verband Liech- 
tensteinischer Familienhilfen zusammenge- 
schlossen. Unterdessen wurde eine Kostenver- 
gleichsstudie der Spitex- und Spitin-Angebo- 
te des Landes Liechtenstein erarbeitet. Die Fa- 
milienhilfe-Vereine finanzieren sich 
Mitgliederbeiträge, Spenden, Pflegegelder 
und Subventionen. Die umfangreiche und 
über 
aufgrund môglichst genauer und verbindli- 
cher Berechnungen durchgeführte Untersu- 
chung hat ergeben, dass die durch Behand- 
lungs- und Grundpflege anfallenden Kosten 
in der Spitex dank der Unterstiitzung von Fa- 
milienangehórigen pro Patient und Jahr nur 
einen Bruchteil der Kosten in der Spitin be- 
tragen. Die Untersuchung folgert, dass sich 
durch die Einführung der Pflegebeitráge der 
Trend zur spitalexternen Pflege und Betreu- 
ung deutlich verstárkt. Der Kostenvergleich 
zeigt, dass die Kosten der Spitex deutlich 
niedriger sind als in der Spitin. Mit zuneh- 
mender Pflegebedürftigkeit wird der Kosten- 
unterschied zwischen Spitex und Spitin im- 
— —«» —— 
  
 
        

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