Herausgeber:
Karitative Vereine
Erscheinungsjahr:
cop. 1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072004/28/
  
30 Jahre Verband Liechtensteinischer Familienhilfen 
Vorstandsmitglieder des 
Dachverbandes v.ln.r.: 
Emmi Greiner, Ursula Spoerry, 
Antonia Frick, Gerda Ospelt, 
Ruth Fuchs, Luzia Loretz-Beck, 
Regina Wanger. 
statt. Er bezweckte die Zusammenarbeit der 
einzelnen Familienhilfen. Als Präsidentin mit 
Zeichnungsrecht wurde Fürstin Gina berufen. 
Das Protokoll ist unterzeichnet von Gina von 
Liechtenstein, Maria Frick (Balzers), Regina 
Wanger (Eschen), Emma Jehle (Schaan), Ursu- 
la Spoerry (Triesen) und Gerda Ospelt (Vaduz). 
Aufbau und Konsolidierung 
Die ersten Jahre der Verbandsgeschichte gal- 
ten der Erarbeitung tragfähiger Fundamente, 
auf die sich die zukünftige Arbeit der Famili- 
enhilfen abstützen konnte. Dazu gehörte eine 
ganze Palette von Bereichen: Versicherungs- 
fragen, Arbeitszeit, Entschädigungen, Pflege- 
taxen, Gratifikationen und Löhne. Auf ein Ge- 
such vom 20. Juni 1968 hin beschloss die Re- 
gierung am 14. Oktober 1969, den jährlichen 
Landesbeitrag von 22% auf 30% der Gesamt- 
kosten zu erhôhen. 1971 wurde in Balzers eine 
Zentralstelle für die Vermittlung momentan 
unbeschäftigter Familienhelferinnen aus allen 
Gemeinden eingerichtet. Es galt, neue Tarif- 
ordnungen für auswärtige Helferinnen zu 
schaffen. Im Raum standen auch scheinbar ne- 
bensächliche Fragen wie die schlechten Post- 
autoverbindungen, welche die Mitarbeiterin- 
nen eine Unmenge Zeit kosteten. 1974 folgte 
  
  
der Vorschlag auf eine Anpassung der Löhne in 
allen Gemeinden. 
Wachstum und Differenzierung 
Am 20. Juni 1977 trat anlässlich der Ver- 
sammlung aller Familienhilfen auf Schloss Va- 
duz Fürstin Gina vom Präsidentenamt zurück, 
übernahm jedoch das Patronat. Neue Präsiden- 
tin wurde die Vaduzerin Gerda Ospelt. The- 
men der folgenden Besprechungen betrafen die 
unterschiedlichen Anstellungsverhältnisse und 
Entlöhnungen, eine generelle Lohnaufbesse- 
rung, 13. Monatslohn, Gratifikation und Feri- 
en. 
Am 6. Juni 1978 wurde der Statutenentwurf 
des , Verbandes liechtensteinischer Familien- 
hilfen und Krankenpflegeorganisationen" mit 
Sitz in Vaduz diskutiert und genehmigt. Der 
Verbandszweck lautete: ,Koordinierung und 
Intensivierung der Zusammenarbeit unter den 
Vereinsmitgliedern, die Beratung seiner Mit- 
glieder und deren Funktionäre, Ausarbeitung 
von Richtlinien und Empfehlungen für die 
Tätigkeit und Finanzierung der einzelnen Mit- 
gliederorganisationen sowie die Interessenver- 
tretung gegenüber den Behörden.“ Innerhalb 
dieser Statuten spielte sich die kommende Ver- 
— D —— 
  
 
        

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