Herausgeber:
Karitative Vereine
Erscheinungsjahr:
cop. 1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072004/21/
  
Geschichte des Verbandes 
  
Arbeitseinsätze Familienhilfe/Haushaltspflege Unterland 1995 
  
    
  
    
Familie mit Kind 47.5% 
Alleinstehende 2% 
Diese bat Regina Wanger vom Frauenverein, 
helfend tätig zu werden. Die Presta AG, in er- 
ster Linie ihr Chef Dr. M. Held, unterstützte 
die Massnahmen von Regina Wanger in finan- 
zieller Hinsicht in generöser Weise. Die Ge- 
meinde steuerte damals nichts bei. 
Nachdem sie schon seit spätestens 1958 in 
Nendeln und Eschen zusammen mit drei Wit- 
wen familienhelferische Tätigkeiten aufge- 
nommen hatte, wurde schliesslich der ,,Fami- 
lienhilfe und Hauspflegeverein Eschen-Nen- 
deln“ am 1. März 1960 mit 73 Mitgliedern 
offiziell gegründet. Pater Erwin Frei, Leiter 
der Hauspflegerinnenschule Ibach, prüfte Sta- 
tuten und Reglemente. Einen Monat später 
schon konnten zwei Mädchen die Schule Ibach 
besuchen. Schon 1958 hatte Regina Wanger 
ein Mädchen für eine Ausbildung in die In- 
nerschweiz geschickt. Erste Helferinnen wa- 
ren Clara Batliner, Marlies Büchel und seit 
Mitte der Sechzigerjahre Christel Gstöhl. Der 
Verein nahm seine Tätigkeit offiziell am 1. 
August auf. 
19 
Erwachsenenhaushalt 37.5% 
  
Betagte 13% 
    
Erster Präsident des Vereins war Pfarrer 
Ludwig Jenal, als Vereinskassier amtierte der 
bei vielen unvergessene Redaktor Hubert Mar- 
xer. Regina Wanger-Goop selbst übernahm bis 
1992 die zentrale Stelle als Vermittlerin und 
stellte auch eigene Mittel für die Ausbildung 
der Helferinnen zur Verfügung. Bis zur An- 
stellung einer Gemeindeschwester kümmerte 
sich Regina auch einige Jahre um die Kran- 
kenpflege in Eschen. Für ihre Verdienste er- 
hielt sie 1984 den Rotary-Preis. 
Der Verein vergrósserte sich rasch und wuchs 
schliesslich zur Familienhilfe Unterland heran. 
1964 waren die Gemeinden Gamprin-Bendern 
und Schellenberg dazugekommen (total 215 
Mitglieder), im Mirz 1966 Ruggell (300) und 
im Dezember 1969 schliesslich auch Mauren. 
Man achtete darauf, dass im Vorstand alle sie- 
ben Gemeinden vertreten waren. 
1967-1975 war eine Krankenschwester vom 
Kloster Schellenberg auf eigene Rechnung in 
den Unterländer Gemeinden tätig. 1975 wur- 
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