Herausgeber:
Karitative Vereine
Erscheinungsjahr:
cop. 1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000072004/20/
  
30 Jahre Verband Liechtensteinischer Familienhilfen 
Schwester wurde im Dezember 1984 für die 
betagten und kranken Mitbürger ein Mahlzei- 
tendienst eingerichtet. 1994 kam es zur Eróff- 
nung eines Alters- und Pflegeheimes und im 
Mai 1995 wurde ein Entlastungsdienst für Fa- 
milien mit Behinderten eingerichtet, der Fa- 
milienangehórige, die jahraus jahrein einen 
Behinderten betreuen, entlasten und ihnen zu 
persónlicher Freiheit verhelfen soll. 
1995 umfasste die Familienhilfe Balzers 646 
Mitglieder, drei Familienhelferinnen, drei Ge- 
meindekrankenschwestern und sieben Perso- 
nen beim Haushilfedienst für Betagte. Sie lie- 
ferte durch den Mahlzeitendienst 2700 Mahl- 
zeiten aus. 
Verein für Familienhilfe und Kranken- 
pflege Liechtensteiner Unterland 1960 
Die Gründung und Entwicklung der Famili- 
enhilfe Unterland ist eng mit der Persónlich- 
keit der Schellenbergerin Regina Wanger- 
Goop (Eschen) verbunden, einer überaus tat- 
kráftigen Frau. Sie hatte beim Frauenverein 
Zürich eine Lehre als Kóchin absolviert und 
  
gründete schon 1938, im Alter von 23 Jahren, 
den Blauring, zwei Jahre später die Mariani- 
sche Kongregation. 1944 wurde sie Vorstands- 
mitglied des neuen Landesverbandes der Frau- 
envereine. Sie war Präsidentin des Frauenver- 
eins Eschen, 1945 wurde sie (bis 1970) Vorste- 
herin der franziskanischen Laiengemeinschaft 
(Dritter Orden). Der Gemeinde Eschen stellte 
sie einen Bauplatz für einen Kindergarten zur 
Verfügung, für dessen Bau sie zusammen mit 
Kirchenchor und Musikverein rund 63'000 
Franken sammelte. 1956 war sie treibendes 
Gründungsmitglied des Samaritervereins 
Eschen. Im gleichen Jahr organisierte sie das 
erste Seniorentreffen und lud die älteren Be- 
wohner/innen von Eschen regelmässig zu sich 
ein. 1973 gab sie den Anstoss zur Gründung 
der Jugend-Harmoniemusik Eschen. 
Regina Wanger wurde auch die Gründerin 
des Vereins Familienhilfe Unterland, deren 
Ursprünge in die Vierzigerjahre zurückrei- 
chen. Mit der Gründung der Presta kamen 
auch Familien ins Land, die in Notfällen keine 
verwandtschaftliche Hilfen hatten, und die in 
solchen Fällen auch Fürstin Gina telefonierten. 
  
Vorstandsmitglieder und Mitarbeiterinnen des Vereins für Familienhilfe 
und Krankenpflege Liechtensteiner Unterland 1991. 
— em —— 
  
 
        

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