5. Der vorgesehene Aufgang ist für die Kleinkinder 
als gefährlich zu bezeichnen, da er einmal zu 
schmal berechnet, die Stufenhôhe zu gross, nicht 
mit Geländer versehen und die Haupteingangs- 
türe zu eng ist. Als Mindestmass für die Tritlbrei- 
le sind 35 cm, als Tritthôhe nicht mebr als 15 cm 
und die Trittlänge mit wenigstens 1.50 m anzu- 
selzen. Die Hauplteingangstüre ist ebenfalls ent- 
sprechend weiter zu gestalten. 
Zusammenfassend muss gesagt werden, dass der 
Plan aus oben genannten Gründen keineswegs 
den hygienischen Anforderungen entspricht und 
es ist in diesem Falle unbedingt auf Einhaltung 
der sanitüren und hygienischen Forderungen Be- 
dacht zu nehmen. 
Vaduz, den 24, Oktober 1935 
Dr. med. M. Risch 
Fiirstlicher Landesphysikus 
Erste Kindergártnerin im neuen Kindergarten hinter 
dem Pfarrhaus war Schwester Ivolina Rist. Sie wirk- 
te in Triesen von 1936 bis | i 
1939, ehe sich ihre Nachfol- 
gerin Schwester Lidwina 
Grünerbl bis 1941 um die 
Kinder kümmerte. Ab 1941 
übernahm dann die wohl 
berühmteste Triesner Kinder- 
gärtnerin, Schwester Anna, 
das Zepter. Schwester Anna 
wurde am 4. September 1914 
in Vandans als Paulina 
Neher geboren und trat am 
7. September 1933 ins Klo- 
ster der Barmherzigen 
Schwestern in Zams ein. Be- 
vor sie nach Triesen kam, 
war Schwester Anna einein- 
  
halb Jahre im Kindergarten Ebenholz in Vaduz tätig. 
Weil sie dort aber mit der Schwester Oberin Streit be- 
kam, wurde sie kurzerhand nach Triesen versetzt, 
während Schwester Lidwina an ihre Stelle nach Va- 
duz wechseln musste. 
Die Liste der Zamser Schwestern, die als Kindergärt- 
nerinnen in Triesen tätig waren, ist mit Schwester 
Anna beinahe abgeschlossen, da sie von 1941 bis 
1976 während insgesamt 33 Jahren den Kindergarten 
bei der Kirche leitete. 1956 wurde sie jedoch für zwei 
Jahre abberufen und Schwester Ignatia Vrabic von 
Wies in der Steiermark übernahm zwischenzeitlich 
die Betreuung der Kinder. Von 1958 bis zu ihrem Ab- 
schied 1976 führte danach aber wieder Schwester 
Anna hunderte von jungen Triesner Kindern ins 
Schulleben ein. 
Viermal Schmed-Seppa: Marie, Anita, Pepi und Wisi 
Frommelt. Wisi Frommelt ist beute besser bekannt als 
Bruder Stefan. 
 
        

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