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Auskünfte eingezogen werden. In Bezug, auf die Zeichnungs- 
bered)figung gab der Regierungsdchef Kenntnis, daß nach den 
Erfundigungen- im Handelsregifter Zürich der Profurift € hmid- 
‚Haufer nur folleftiv zeichnungsberechtigt fei. „Er habe {ich ver- 
pflichtet gefühlt, der Kommiffion von diefen Borkommniffen 
noch Mitteilung zu machen. Er möchte aber doch noch, andere ' 
Auskünfte einholen, vielleicht fönnte die AuLustunft doch nicht 
richtig fein. Eine andere Auskunft wäre ung wertvoll.“ 
Der juriftifhe Berater beftdtigte die Nichtigkeit diefer 
Mitteilungen, und fügte bei, „die Einholung einer weitern 
Information hätte aber nur dann einen Sin”, wenn wir nicht 
[on vorher gebunden find“. ) 
Sm Berlaufe der Disfujfion fiber die Frage, ob bie 
QBereinbarung unterzeichnet ober ber Einlauf neuer Informa- 
tionen abgewartet werden {oll, ertldrte der AUbg. Raifer, unter- 
ftiigt oon Wadhter: ,Die Konaeffiondre follen möglichft bald 
die Kaution bezahlen, dann -fei die Angelegenheit erledigt.“ 
Hierauf faßte die Nommiffion den Vefdhlup: ,E3 oll eine 
. Bollmacht verlangt werden. Die Frift fiir den Rautiongerlag 
verfürzen, das foll.aber nur mündlich mitgeteilt werden, wenn der 
Betrag nicht binnen 14 Tagen erlegt wird, fällt der Bertrag 
dahin. Der Vertrag foll fo unterzeichnet werden.“ 
fnterbeffen fam von den Konzeffionären die telefonifche 
Mitteilung, „daß fie nur noch einmal an den Berhandlungstifch 
fommen, wenn ed Heute aur Sintergeidjnung fomme". Die 
Kommiffion befchloB hierauf „den Bertrag unterzeichnen, wenn 
die Bollmacht in, Ordnung ift.“ „Herr Dr. Emil Beck {oll die 
Anterfehrift des Herrn Dr. Gautier in Luzern einholen, in den 
Vertrag ift aber ein Paffus aufzunehmen daß die Nonzeffion hin- 
fällig wird, wenn die Kaution nicht binnen 14 Tagen bezahlt wird.“ 
Sn der entfcheidenden legten Vejpredhung mit den Kon- 
^ geffionären erflärte der Herr Reg.-Chef, dap die angebotenen 
Erfundigungen Hei der Nationalbank und Kantonalbank in 
Luzern nur dann Wert Haben, wenn wir bis zum Einlangen 
derfelben frei feien, wogegen Herr Schmidhaufjer einwendete: 
„Wir follen machen, was wir wollen, aber die Nonzeffionäre 
haben bald genug. Herr Dr. Gautier werde den Bertrag nicht 
unterzeichnen, wenn noch weitere Bedingungen in den Vertrag 
fommen. €$ müffe Bertrauen gegen Vertrauen fein.” Darauf 
fönte der Herr Regierungschef die erhaltene {hledhte Auskunft 
an, welche Schmidhaufer mit der Bemerkung ablehnte, daß. von 
Gegnern und Konfurventen immer fchlechte Auskünfte erhalten 
  
 
        

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