GRUSSWORT 
Es ist mir eine besondere Ehre, dieser schönen Ausstellung 
ein Grußwort mitzugeben. Die Ausstellung ist italienischen 
Meistern aus fünf Jahrhunderten aus den Sammlungen des 
Fürsten von Liechtenstein gewidmet. Mit dieser Inhalts- 
und Herkunftsangabe des Ausstellungsgutes sind zwei 
Umstände genannt, von denen jeder allein schon für große 
Kunst und höchsten Genuß bürgt. Auf eine beglückende 
Augen- und Herzensweide darf sich der Ausstellungs- 
besucher also freuen. Es kommt hinzu, daß die ganze Kon- 
zeption der Ausstellung, die Auswahl und die Anordnung 
der ausgestellten Werke wie auch der Ausstellungskatalog 
großes Können, liebevolle Sorgfalt und persönliche Begei- 
sterung ausstrahlen. 
Es ist wiederum ein besonderer Glücksfall für die Liechten- 
steinische Staatliche Kunstsammlung und unser Land, 
Herberge und Ort sein zu dürfen, von wo aus ein Blick in 
den tiefen Fundus der Sammlungen des Fürsten von Liech- 
tenstein eröffnet wird, und wo dem Betrachter ein Aus- 
schnitt aus einer vergangenen Zeit, festgehalten in unver- 
gänglicher Kunst, vorgeführt wird. Seiner Durchlaucht 
Fürst Hans-Adam II. sind die Besucher der Ausstellung zu 
tiefem Dank verpflichtet dafür, daß ihnen eine solch einma- 
lige Begegnung mit Gemälden und Skulpturen aus fünf 
Jahrhunderten ermöglicht wird. 
Dem Betrachter öffnet sich eine bezaubernde Welt, beste- 
hend aus Kunstschätzen von der Gotik bis zum Spätbarock. 
Die Gemälde und Skulpturen sprechen gleichzeitig unseren 
Verstand und unser Gemüt an. Erwähnt seien die besonders 
schönen und tiefgründigen Porträts, oder jene phanta- 
stischen Szenen aus der römischen Mythologie, welche das 
ewige Spiel von Hingabe und Widerstand so meisterhaft 
abbilden. 
Allen, die das Zustandekommen dieser Ausstellung ermög- 
licht haben, den Kulturschaffenden und den Kunstlieb- 
habern, ist die Bewunderung und Dankbarkeit von uns 
Betrachtern gewiß. 
Dr. Andrea Willi 
Regierungsrätin 
5 
 
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.