Die folgende Zeittafel veranschaulicht 
einige wichtige Stationen auf dem Weg 
zur europäischen Integration. 
19. 
16. 
18. 
26. 
14. 
. 1946: 
- 1947 
. 1948: 
‚ 1951: 
. 1957; 
. 1960: 
: 1979: 
. 19981: 
. 1984: 
. 1985; 
In seiner Zürcher Rede fordert Winston Churchill die Bildung der 
Vereinigten Staaten von Europa. 
Mit dem Marshall-Plan erhält Europa ein wirtschaftliches Hilfsprogramm, 
an das jedoch die Bedingung einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik 
geknüpft ist. 
Um den Marshall-Plan durchzuführen, entsteht die Organisation für 
Europäische Wirtschaftliche Zusammenarbeit (Organization für European 
Economic Cooperation, OEEC, ab 1961 OECD = Organization for 
Economic Cooperation and Development). 
Frankreich, Bundesrepublik Deutschland, Italien, Belgien, Niederlande 
und Luxemburg unterzeichnen den Vertrag über die Montanunion oder 
EGKS = Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. 
Die sechs Mitgliedstaaten der Montanunion unterzeichnen den Vertrag 
zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) 
und Atomgemeinschaft (EAG) in Rom (daher auch «Römische Verträge» 
genannt). 
Weil in den Jahren 1957/58 eine Grosse Freihandelszone am Widerstand 
Frankreichs scheitert, gründen Grossbritannien, Schweden, Norwegen, 
Dänemark, Österreich, Portugal und die Schweiz eine Kleine Freihandels- 
zone: EFTA (= European Free Trade Association). 
Mit dem Beitritt von Dänemark, Grossbritannien und Irland wird 
das «Europa der Sechs» auf neun Mitglieder erweitert. Die EFTA wird 
dadurch um zwei Staaten reduziert. 
Griechenland wird als zehntes Mitglied in die EG aufgenommen (zweite 
Erweiterung). 
In Luxemburg findet das erste Treffen von Ministern der EG und ihrer 
Mitgliedstaaten sowie der EFTA-Staaten statt. Zum ersten Mal wird 
davon gesprochen, gemeinsam «einen dynamischen europäischen 
Wirtschaftsraum» zu schaffen. Das ist die Idee des zum Schlagwort ge- 
wordenen Begriffs «Europäischer Wirtschaftsraum» EWR. 
In einem Weissbuch der EG-Kommission wird die Verwirklichung des 
Binnenmarktes bis Ende 1992 dargelegt. 
  
«... Wir müssen etwas 
wie die Vereinigten 
Staaten von Europa 
schaffen. Nur so kón- 
nen Hunderte von Mil- 
lionen schwer arbeiten- 
der Menschen wieder 
die einfachen Freuden 
und Hoffnungen zu- 
rückgewinnen, die das 
Leben lebenswert 
machen. Das Verfahren 
ist einfach. Was wir 
benótigen, ist der Ent- 
schluss von Hunderten 
von Millionen Männern 
und Frauen, Recht statt 
Unrecht zu tun und als 
Lohn Segen statt Fluch 
zu ernten ... Wenn zu 
Anfang auch nicht alle 
Staaten Europas wil- 
lens oder in der Lage 
sind, der Union bei- 
zutreten, müssen wir 
uns dennoch ans Werk 
machen, diejenigen 
Staaten, die es wollen 
und können, zusam- 
menzufassen und zu 
vereinen . . .» 
(Aus der Zürcher-Rede 
Winston Churchills 
1946) 
 
        

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