Die Besonderheit des 
liechtensteinischen 
Wahlsystems liegt dar- 
in, dass man seine 
Stimmkraft einer Partei 
geben oder auf die 
wahlwerbenden Par- 
teien verteilen kann. 
Dazu bietet der Kandi- 
datenproporz dem 
Wähler die Möglichkeit, 
sein Vertrauen in 
bestimmte Kandidaten 
besonders hervorzu- 
heben. 
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Unser Staat - das Fürstentum Liechtenstein 
  
Wahlsysteme und Parteien 
  
  
    
  
   
Freie Liste 
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Vogt genreinermelster 
‚derarzt, Vaduz 
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pr. Dieter Walch, Kin ; 
Ernst Wi alch, Rechisanwa 
pr. 
   
  
Jeder Stimmzettel enthält je nach Wahl- 
bezirk 15 bzw. 10 Parteistimmen für die 
Partei, deren Bezeichnung auf dem 
Stimmzettel steht. Dies trifft auch zu; 
wenn auf dem Stimmzettel weniger 
Kandidaten aufscheinen, als im betref- 
fenden Wahlkreis Abgeordnete zu 
wählen sind. 
Eine Stimme für eine Partei (= Partei- 
stimme) kann eine Kandidatenstimme 
oder eine Zusatzstimme sein. Jede gül- 
tige Stimme zugunsten eines Kandida- 
ten (= Kandidatenstimme) ist auch zu- 
gleich eine Stimme für dessen Partei. 
AMTLICHER STIMMZETTEL 
pa für die Landtagswahl vom 3./5. Márz 1989 
Gerda Bicker, Mitarbeiterin Natur- u. Dritte-Welt-Laden, Triesen 
Helen Marxer, Verwalterin amtl. Leÿ 
Sonja Wachter, Lehrerin, Schaan 
Hilmar Hoch, Jurist, Triesen 
ier, . 
gon ‚ker-Meister, Schaan Hansjérg Hilti, Architekt, S: 
x Dachdee ; 
gata fee indekassier, Triesen Gustav Kaufmann, Lehrer, 
Gemel 
SOR ini ‚gestellter, Triesen Wilfried Marxer, Politolog 
A Bankan 
artnerin, Vaduz FE 
   
  
        
    
  
  
   
  
      
     
    
    
      
    
  
  
  
   
Auf jedem Stimmzettel ist es auch môg- 
lich, Kandidaten der betreffenden Partei 
zu streichen; dadurch erhält die Partei 
zwar eine sogenannte Zusatzstimme, 
aber der durchgestrichene Kandidat wird 
dadurch nicht gewählt. Dies ändert 
nichts am Gesamtergebnis der Wahl für 
eine Partei, aber für den aufgestellten 
Kandidaten sind solche Streichungen in 
der Reihenfolge bei der Vergabe der 
Mandate entscheidend (Kandidatenpro- 
porz). 
 
        

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