Schellenberg (Unterland) bildeten in 
ihrer Vereinigung das Fürstentum Liech- 
tenstein (1719). 
In Wahljahren legen 
die Abgeordneten und 
die Stellvertreter vor 
dem Landesfürsten 
einen Eid ab. 
Anschliessend unter- 
schreiben sie das Ver- 
eidigungsprotokoll und 
erhalten die Wahl- 
urkunden. 
Von den 25 Abgeordneten entfallen 
15 auf das Oberland und 10 auf 
das Unterland. Mit den 25 Abgeord- 
neten werden auch stellvertretende 
Abgeordnete gewáhlt. Für jeweils drei in 
einem Wahlkreis erzielte Mandate steht 
jeder Wáhlergruppe je ein Mandat eines 
stellvertretenden Abgeordneten zu 
(Art. 46). 
   
  
   
   
  
   
   
  
  
  
    
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
Um eine Aufsplitterung der Wáhlergrup- 
pen zu verhindern und eine entspre- 
chende gewichtige Vertretung von Wáh- 
lergruppen im Landtag zu haben, sieht 
die Verfassung eine Mindestzahl von 
8 Prozent der im ganzen Land abge- 
gebenen gültigen Stimmen für die Man- 
datszuteilung vor. 
  
Unser Staat - das Fürstentum Liechtenstein Der Landtag 
Mandatsdauer 
Die Mandatsdauer zum Landtag betrágt 
vier Jahre mit der Massgabe, dass die 
ordentlichen Landtagswahlen jeweils 
im Februar oder Márz jenes Kalenderjah- 
res stattfinden, in welches das Ende 
des vierten Jahres fällt. Wiederwahl ist 
zulässig (Art. 47). 
  
WAHLURKUNDE 
Aufgrund des Gesetzes vom 17 Juli 1973 
betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte 
in Landesangelegenheiten, LGBI. 1973 Nr. 50, 
beurkundet die Regierung 
des Fürstentums Liechtenstein, dass Frau 
EMMA EIGENMANN 
Nendeln 
für die Mandatsperiode 1989 bis 1993 zur 
LANDTAGSABGEORDNETEN 
gewählt wurde. 
Vaduz, den 18. März 1989 
M 
Regierung des 
Fürstentums Liechtenstein 
  
  
 
        

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