Der Landtag 1963: 
Der Landtagspräsident 
leitet von einem Po- 
dium aus die Landtags- 
sitzungen. Der Regie- 
rungschef vertrat die 
Regierung allein in den 
Landtagssitzungen. 
Die Landtagsdebatten 
werden seit 1950 auf 
Tonband aufgezeichnet 
und im Protokoll wört- 
lich wiedergegeben 
(Rednerpult mit Mikro- 
phon für die Abge- 
ordneten). 
Unser Staat - das Fürstentum Liechtenstein : 
eine der beiden Varianten aussprach. Im 
Januar 1988 stimmten bei einer für liech- 
tensteinische Verháltnisse eher knappen 
Stimmbeteiligung von 69 Prozent 
die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 
einer Erhóhung der Mandatszahl 
von 15 auf 25 Abgeordnete zu. Der 
Gesetzesvorschlag sieht auch eine Ver- 
minderung bei den Stellvertretern vor. 
Auf jeweils drei Abgeordnete in einem 
Wahlbezirk soll einer Partei noch ein 
Stellvertreter zustehen. Die Stellvertre- 
ter sollen in Zukunft nur noch in Dele- 
gationen, aber nicht mehr in Kommis- 
sionen gewáhlt werden kónnen. 
d Landtag 
Noch háufiger als die Mandatszahl kam 
das Problem eines gerechten Wahlver- 
fahrens zur Diskussion. Seit 1919 wird 
das Geschehen im Landtag von den Par- 
teien stark beeinflusst. Mit der Entste- 
hung der Parteien stellte sich die Frage 
nach dem besten Wahlverfahren neu. 
In der Verfassung von 1921 wurde das 
Majorzverfahren beibehalten. Die Forde- 
rung nach dem Proporzwahlverfahren 
beherrschte bis 1939 die parteipoliti- 
schen Auseinandersetzungen. Das Pro- 
porzsystem wurde jeweils von der 
Minderheitspartei im Landtag gefordert, 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
        

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