Am 5. März 1991 
eröffnete Fürst Hans- 
Adam ll. mit einer 
Thronrede im 
provisorischen 
Landtagssaal 
(Musikschule) die dritte 
Sessionsperiode des 
1989 gewáhlten 
Landtages. (Rechts im 
Bild: Altersprásident 
Landtagsabgeordneter 
Dr.Walter Oehry) 
Rechte und Pflichten 
Vom Landesfürsten 
Die liechtensteinische Verfassung von 
1921 vereinigt in sich Elemente von 
Staatsformen, die sich scheinbar gegen- 
seitig ausschliessen: Das Fürstentum 
Liechtenstein ist eine Monarchie, in der 
die Rechte des Monarchen sehr viel 
weiter gehen als in den anderen euro- 
páischen Monarchien. Der Landesfürst 
hat nicht nur Reprásentationsfunktion, 
er ist das Staatsoberhaupt. Als solches 
hat er wirkliche Entscheidungsbefug- 
nisse. Trotz umfassender Rechte des 
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
Monarchen sind die meisten Liechten- 
steiner überzeugt, dass ihr Land ein 
Musterbeispiel für ein demokratisch re- 
giertes Land ist: Alle vier Jahre wählen 
sie einen Landtag mit 25 Abgeordneten. 
Initiativ- und Referendumsrecht sind 
durch die Verfassung gewährleistet. 
Schliesslich besteht in Liechtenstein die 
Überzeugung, dass die Ubersichtlich- 
keit der Verhältnisse in einem Kleinstaat 
der Demokratie in besonderem Masse 
entgegenkommt. 
Das Fürstentum ist eine konstitutionelle 
Erbmonarchie auf demokratischer und
        

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