VII 
Geleitwort 
Unser Schulgesetz stellt den ôffent- 
lichen Schulen zur Aufgabe, dass sie 
«die harmonische Entwicklung der intel- 
lektuellen, sittlichen und kórperlichen 
Kráfte des jungen Menschen fórdern 
und bestrebt sind, ihn nach christlichen 
Grundsätzen zu einem selbständigen, 
verantwortungsbewussten und den be- 
ruflichen Anforderungen des Lebens 
gewachsenen Menschen und Glied des 
Volkes und Staates zu erziehen». 
Dieses Staatskundelehrmittel will einen 
Beitrag leisten, damit unsere Schulen 
ihrem umfassenden Bildungs- und 
Erziehungsauftrag, wie er im einleitend 
zitierten Schulgesetz festgehalten ist, 
noch besser als bisher nachkommen 
können. 
Die Lehrpläne unserer Schulen enthal- 
ten zwar zahlreiche Bereiche, in denen 
Wissen über unseren Staat vermittelt 
wird. Insbesondere Fächer wie Ge- 
schichte, Geographie und Naturkunde 
können unserer Jugend unseren Staat 
und unsere Gemeinden näherbringen. 
Eine möglichst umfassende und gute 
Information über unser Land vermag 
die Beziehung zum Staat zu stärken 
und gleichzeitig mitzuhelfen, damit die- 
ser Staat als Heimat empfunden wird. 
Dieses Buch ist denn auch mehr als ein 
Lehrmittel. Es soll dokumentieren, 
dass an unseren Schulen der Staat ein 
wichtiges Thema ist, sowohl seine 
Vergangenheit, seine Gegenwart und 
seine Zukunft. 
  
Die geschichtlichen, geographischen 
und natürlichen Gegebenheiten bilden 
dabei einen idealen Einstieg in das 
Thema. Sie führen zu den Wurzeln des 
Staates. Die Gegenwart wird in ihren 
politischen Strukturen mit der Darstel- 
lung der verschiedenen Staatsorgane 
und deren Aufgaben und mit der Rolle 
des Bürgers im Staat dokumentiert. 
Mit dieser Rolle ist auch die Zukunft an- 
gesprochen, denn das Engagement 
des Bürgers für den Staat ist ein Beitrag 
zur Zukunftsgestaltung. 
Dieses Buch soll neben seinem Informa- 
tionsgehalt auch deutlich machen, dass 
in unserer monarchisch-demokratischen 
Staatsform, in unserem kleinen Land, 
der aktiven Beziehung des Bürgers zum 
Staat eine besonders bedeutsame Funk- 
tion zukommt. Gerade der Kleinstaat 
bietet die Móglichkeit, den Staat zu 
«erleben», in ihm mehr als ein System 
von Reglementen und Vorschriften oder 
gar einen bürokratischen Apparat zu 
sehen. 
Elternhaus, Schule und óffentliche Insti- 
tutionen sollten diese enge Beziehung 
zum Staat gerade für unsere Jugend 
entwickeln und pflegen. 
Dieses Lehrmittel kann dabei einen we- 
sentlichen Beitrag leisten. In diesem 
Sinne danke ich allen Verantwortlichen 
für Herausgabe, Redaktion, Gestaltung 
und Produktion. In den letzten Jahren ist 
eine ganze Reihe von Lehrmitteln mit 
liechtensteinischen Inhalten entstanden. 
 
        

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