im Kanton Zürich für Magerwiesen umgerechnet 35 bis 52 Rappen pro Klafter (ohne Beiträge für Dauer- und Kunstwiesen!) bezahlt. Magerwiesen in Naturschutzgebieten werden in Liechtenstein nicht gefördert. Das ist eine Diskriminierung der Besitzer von Parzellen im Naturschutzgebiet und wertet die Parzellen im Naturschutzgebiet gegenüber Magerwiesen und landwirt- schaftlich genutzten Gebieten ausserhalb der Naturschutzgebiete ab. Im Kanton Zürich werden für die Pflege von Magerwiesen in Naturschutzgebieten Prämien von umgerechnet 66 Rappen pro Klafter entrichtet, in der Umgebungsschutzzone betragen die Prämien 17 Rappen bis Fr. 1.12 pro Klafter. Dieser Weg ist richtig. Vor allem in der Umgebung von Naturschutzgebieten sollten verstärkt ökologische Ausgleichsflächen als Puffer zwischen den intensiv genutzten Gebieten und den Naturschuzgebieten geschaffen werden, damit der Artenreichtum in den Natur- schutzgebieten auch ausserhalb der engen Schutzgebietsgrenzen noch Entfaltungs- möglichkeiten findet. Hier speziell hohe Prämien auszuschütten ist angezeigt. Wiesen, die exensiviert werden sollen, sind im liechtensteinischen Magerwiesen- gesetz nicht eingeschlossen. Förderungswürdig sind nur Magerwiesen, die im Inventar enthalten sind. Je nach Standort wäre es aber zum Teil denkbar, durch richtige Pflege und Beendigung von Düngung wieder eine Magerwiese zu schaffen. Für Landwirte, die bereit sind, eine geeignete Wiese zu extensivieren, sollten ebenfalls Prämien ausgeschüttet werden. Im Kanton Zürich werden Wiesen mit Rückführungspotential mit umgerechnet 35 Rappen pro Klafter gefördert. Da in Liechtenstein künftig auch Dauer- und Kunstwiesen mit 18 Rappen gefördert werden sollen, wäre eine entsprechende Erhöhung notwendig, um die Relationen zu bewahren. Hecken und Hecken mit Krautsäumen sollten ebenfalls neu finanziell gefördert werden. Noch immer verschwinden mehr Hecken in den landwirtschaftlichen Gunstlagen als neue geschaffen werden. Abgesehen von den Windschutzstreifen, welche in den vergangenen Jahrzehnten erfreulicherweise stark ausgebaut wurden, wird die Feinverästelung vor allem auch mit niederen Hecken vermisst. Im Ried gibt es weite Gebiete, die völlig ausgeräumt sind und in denen sich nur noch sehr wenige, anspruchslose Tierarten aufhalten können. Hecken sind Lebensadern in
        

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