ausreichen (5. 156) und eigentlich sei mit den ökologischen Ausgleichsflächen (Naturschutzgebiete, 
Magerwiesen usw.) schon Vieles getan. Dabei wird aber nur ungenügend festgehalten, dass erst ein Teil der vorgesehenen Naturvorranggebiete tatsächlich rechtskräftig ausgeschieden ist, die Problematik der ökologischen Ausgleichsflächen ist praktisch noch unbehandelt. Der Bericht verschliesst sich der Tatsache, dass eine schonendere Produktion oder umweltver- träglichere Meliorationen allein noch nicht ausreichen, sondern für den Naturschutz künftig sogar zusätzliche Flächen bereitgestellt werden müssen. Im vorliegenden Bericht werden weder die quantitativen noch qualitativen Erfordernisse des Naturschutzes zur Kenntnis genommen. Modelle zur vermehrten Berücksichtigung von Natur- und Landschaftsschutz, wie sie rund um uns in z. B. Bayern und andern Ländern der Bundesrepublik bereits seit einigen Jahren zur Anwendung gelangen, werden ignoriert. Es sei hier auch auf den kürzlich erschienenen Bericht der Gruppe «Lebensräume» (eine vom Schweizerischen Bauernverband und vom Schweizerischen Bund für Naturschutz einberufene «Expertenrunde») verwiesen, der konstruktive Ansätze 
einer gemeinsamen Politik beinhaltet und viele Lösungsmöglichkeiten aufzeigt. Eine unter den obigen Voraussetzungen geführte Diskussion des Themas Landwirtschaft — Naturschutz kann keine fruchtbaren Ergebnisse zeitigen. Bei
        

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