Plakat für The Paris Review, 1965 
Offsetdruck 
50,9X41,1 cm 
63,8x53,8 em 
Bez. u.r. (Filzstift): RAUSCHEN- 
BERG 23/150 ‘65 
LSK 74.18 
  
Bait, 1969/70 
Serigraphie 
86,8X 63,5 cm 
89,8X67 cm 
Bez. u.r.: RAUSCHENBERG 41/45-70 
LSK 71.20 
  
Odilon Redon 
(Bertrand Jean Redon) 
Bordeaux 1840-1916 Paris 
1871 Ubersiedlung nach Paris, wird 
Schüler von Geröme und Bresdin. 
Erlernt 1878 die Technik der Litho- 
graphie. 1879 entsteht das erste der 
zahlreichen Lithographiealben mit 
dem programmatischen Titel Dans 
le réve. Seine Arbeiten, die ihn als 
einen der bedeutendsten Symbolisten 
ausweisen, kreisen um Motive einer 
phantasmagorischen Welt, Erotik und 
Tod. 1881 zeigt er erstmals als Noirs 
benannte Kohlezeichnungen. Seit 
1890 Hinwendung zur Farbe. Ab 1902 
widmet er sich vorrangig der Ólmale- 
rei und dem Pastell, bleibt aber trotz 
zahlreichen Blumenbildern den my- 
stischen und phantastischen Themen 
treu. Sein Werk erfährt v.a. im Kreis 
der Schriftsteller Joris Karl Huysmans 
und Mallarme und bei Malern wie 
Gauguin und Matisse grosse Wert- 
schätzung. 
  
Christ, 1887 
Lithographie 
33,2-4X27 cm 
44-45 x 34,5—8 cm 
Mellerio 71 
LSK 79.09 
  
Selon toute apparence, c’était une 
main de chair et de sang comme la 
mienne, 1896 
Aus der Folge «La maison hantée» 
Lithographie 
24,4X 17,8 cm 
44,9X31,3 cm : 
Bez. ur: ODILON REDON, im 
Druck u.r.: ODILON REDON 
Mellerio 164.IV 
LSK 79.10 
  
Erwin Reiter 
Julbach/Oberósterreich 1933 
1949—53 Studium an der Fachschule 
für Holzbildhauerei in Hallstatt und 
bis 1959 an der Wiener Akademie bei 
Wotruba. 1973 Teilnahme an der 
Biennale Sáo Paulo; Professur an der 
Hochschule für Gestaltung in Linz. 
1979 Beginn der Arbeiten an der 
Skulpturengruppe Menschheitsfami- 
lie. 1985 grosse Retrospektive in 
Salzburg. Seit 1966 arbeitet Reiter 
v.a. mit Kunststoffen. Ab 1971 bevor- 
zugt er für sein Hauptmotiv Flug- 
wesen und seine z.T. monumentalen 
Figuren v.a. Chromnickelstahl. Das 
zwischen Abstraktion und Figuration 
angesiedelte plastische Werk steht ne- 
ben einem umfangreichen zeichneri- 
schen und druckgraphischen Œuvre. 
  
Weibliche Figur 
(Engel, Prostituierte), 1966 
Bronze 
70—70,3X16,5X18 cm mit Plinthe 
LSK 92.16 
  
Hans Richter 
Berlin 1888-1976 Muralto bei 
Locarno 
Nach dem Architekturstudium ab 
1908 Besuch der Hochschule fiir 
Bildende Kiinste in Berlin. 1912 
Anschluss an den Sturm-Kreis und 
ab 1914 Mitarbeit an der Zeitschrift 
Die Aktion. 1916 stiess er zur Zür- 
cher Dada-Gruppe. Sein Stil wandelt 
sich vom Expressionismus zur Ab- 
straktion. 1920/21 dreht er seinen 
ersten abstrakten Film Rhythmus 21; 
arbeitet fortan auch als experimentel- 
ler Filmemacher. Als Maler versucht 
er, das musikalische Prinzip der Kon- 
trapunktik ins Bild zu übertragen. 
Nach Auflósung der Dada-Gruppe 
Hinwendung zum Konstruktivismus. 
1923-26 Mitherausgeber der Berliner 
Zeitschrift G, eines Organs der Grup- 
    
pe De Stijl. 1941 Übersiedlung aus 
Frankreich in die USA. Dreht 1944— 
47 mit Man Ray, Calder, Duchamp 
und Léger den Film Dreams that Mo- 
ney can buy, ist aber weiterhin auch 
schriftstellerisch und als Maler tátig. 
Retrospektiver Lebensfahrplan, 
1969 
Mappenwerk mit 9 Werken verschie- 
dener Techniken 
Verschiedene Bildmasse 
58,9x47,9 cm (Blattmass) 
Expl. 2/40 
(Siehe Mappenwerke S. 395) 
LSK 82.07.01—09 
(Abb.: Rhythmus 25/1923—25, 
LSK 82.07.03) 
  
Hanni Roeckle 
(Johanna Roeckle) 
Vaduz/FL 1950 
1970-75 Schule für Gestaltung 
Zürich. Seit 1976 Malerin und Zei- 
chenlehrerin in Zürich. Ab 1993 
freischaffend; lebt und arbeitet in 
Zürich. Hanni Roeckle setzt sich seit 
1980-88 in Malerei, Zeichnung und 
Druckgraphik mit dem urbanen Raum 
im Spannungsfeld zwischen Faszina- 
tion und Bedrohung auseinander. 
Grundlagen ihres Gestaltungsprozes- 
ses sind ab 1990 naturwissenschaftli- 
che und technische Systeme. Schicht 
für Schicht erfährt der Betrachter die 
Komplexität der Dinge. 
  
Chynhalls Point I, 1990 
Holzschnitt 
50X79,5 cm 
70x93 cm 
Bez. u.l: 8/20, u.r: Hanni Roeckle 
1990 
LSK 91.02 
  
 
        

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