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Kunstgeschichte an der Columbia 
University. Ab 1962 Lehrtütigkeit und 
bis 1965 Arbeit als Kunstkritiker. Als 
Künstler wendet er sich ab 1961 der 
Bildhauerei zu. 1962 erste, auf einfa- 
che Grundstrukturen reduzierte Pla- 
stiken. In seinem Aufsatz Specific 
Objects von 1965 grenzt er seine Ob- 
jekte vom traditionellen Begriff der 
Plastik ab. Seit 1966 verarbeitet er 
ausschliesslich Metalle und Plexiglas 
zu regelmässigen geometrischen Kör- 
pern, die in serieller Anordnung auf- 
gestellt werden. Judd wird einer der 
radikalsten und bedeutendsten Prota- 
gonisten der Minimal Art. 1971 Über- 
siedlung nach Marfa, Texas, wo er auf 
grossen Innen- und Aussenflächen 
seine eigenen Werke installieren kann. 
  
Ohne Titel, ed. 1986 
Blatt 14 aus dem Mappenwerk 
«Für Joseph Beuys» 
Farbholzschnitt 
39,8x59,8 cm 
60x80 cm 
Bez. verso u. 1.: 43/90, u. r.: Judd 
(Siehe Mappenwerke S. 393) 
LSK 90.19.14 
  
  
  
  
  
Ohne Titel, ed. 1993 
Aus dem Mappenwerk «Künstler 
gegen die Folter» 
Farbholzschnitt 
60x80 cm 
Bez. verso u. l.: 48/150, u. r.: Judd 
(Siehe Mappenwerke S. 394) 
LSK 94.11.08 
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Wassily Kandinsky 
Moskau 1866-1944 in Neuilly-sur- 
Seine 
Nach Abschluss eines Jurastudiums in 
Moskau übersiedelt Kandinsky 1896 
nach München, wo er in der Azbé- 
Schule Malerei studiert. Ab 1900 
Studium an der Kunstakademie bei 
Franz von Stuck. Bekanntschaft mit 
Münter, Jawlensky, Macke u. a. 1909 
Gründung der Neuen Künstlerverei- 
nigung München. Malt 1910 sein er- 
stes abstraktes Aquarell und gründet 
1911 zusammen mit Marc den Blau- 
en Reiter; 1. Ausstellung in München; 
gilt fortan mit Klee, den er in diesem 
Jahr kennenlernt, als der eigentl. Be- 
gründer der abstrakten Kunst. 1912 
Publikation der Schrift Über das Gei- 
stige in der Kunst und des Almanachs 
Der blaue Reiter. 2. Ausstellung der 
Gruppe. 1914 Rückkehr nach Mos- 
kau, wo er 1918 Professor an den 
Staatl. Kunstindustriellen Werkstätten 
und später der Universität wird. 1921 
Wohnsitz in Berlin. 1922-33 lehrt er 
am Bauhaus in Weimar, später Dessau. 
1924 mit Jawlensky, Klee und Fein- 
inger Zusammenschluss zur Gruppe 
Die Blauen Vier. 1926 erscheint der 
Aufsatz Punkt und Linie zu Fläche. 
1933 Schliessung des Bauhauses; 
Übersiedlung nach Paris; intensive 
Kontakte zu der Gruppe Abstraction- 
Creation. Als Kunsttheoretiker, Maler, 
Graphiker und Mitbegründer der ab- 
strakten Malerei wird Kandinsky ei- 
ner der bedeutendsten Künstler des 
20. Jh. 
  
Kleine Welten IV, 1922 
Farblithographie 
26,7X 25,6 cm 
34x29 cm 
Bez. u.l. 
im Druck: K, u.r.: Kandinsky 
Roethel 167 
LSK 72.05 
  
Kleine Welten V, 1922 
Farbholzschnitt 
27,5X23,5 cm 
35.8x27,6 cm 
Bez. u.l. 
im Druck: K, u.r.: Kandinsky 
Roethel 168 
LSK 72.06 
  
Bruno Kaufmann 
Balzers/FL 1944 
1965—70 Kunst- und Pádagogikstudi- 
um an der Hochschule für Bildende 
Künste in Berlin. Anschliessend als 
Künstler und Photograph in Berlin 
und ab 1978 in Liechtenstein tütig. 
Seit 1987 Kunsterzieher und frei- 
schaffender Künstler in Liechten- 
stein. Das plastische, malerische und 
graphische Schaffen Kaufmanns ist 
von der Gruppe Zero, der Minimal 
Art, v. à. aber der Konkreten Kunst 
nachhaltig beeinflusst. 
  
Mädchen I, 1970 
Serigraphie 
49x74 cm 
61x86 cm 
Bez. u. 1.: Mädchen 1. 1/1, u. r.: Kauf- 
mann 70 
Geschenk der Fürstlichen Regierung, 
Vaduz 
LSK 72.55 
Mädchen II, 1970 
Blatt III aus Triptychon I-III 
Serigraphie 
50,5x43,8 cm 
81,2x61 cm 
Bez. u. l.: Mädchen II. 1/1, u. r.: Bru- 
no Kaufmann 70 
Geschenk der Fürstlichen Regierung, 
Vaduz 
LSK 72.56 
  
Keep Smiling, 1970 
Serigraphie 
49x43,8 cm 
82,8x 60,9 cm 
Bez. u. l.: Keep Smiling l/I, u. r.: Bru- 
no Kaufmann 70 
Geschenk der Fürstlichen Regierung, 
Vaduz 
LSK 72.57 
  
  
 
        

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