L Jahresbericht 
2018 
20 
Wir danken dem Amt für 
Gesundheit herzlich für 
die Kooperation, den 
Referenten Sabina Ruff 
und Prof. Günther Vogt 
für ihre interessanten 
Vorträge sowie den 
Podiumsteilnehmenden 
— Bürgermeister Ewald 
Ospelt, Vorsteher Freddy 
Kaiser, Sabina Ruff, Prof. 
Günther Vogt und Werk- 
hofmeister Patrick Mar- 
xer — für ihre wertvollen 
Inputs aus der Praxis. 
Herzlichen Dank an die 
Umweltministerin 
Dominique Hasler für 
ihre wertschätzenden 
Grussworte, an die Refe- 
rentin Prof. Dr. Angelika 
Zahrnt für ihr Kommen 
und ihren sehr spannen- 
den Vortrag sowie an die 
Teilnehmenden der Podi- 
umsdiskussion für ihr 
grosses Engagement und 
ihre wertvollen Beiträge. 
Liechtensteiner Volksblatt, 
14. November 2018 
Nutzung des öffentlichen Raums 
Gesunde Umwelt — Gesunde Gemeinde 
Tine Kooperetionsverarästaltung des Atte fir Gesundheit wd der 
LOL sur Verbesserang dez Sundzetqualitüi der Gemeinden. 
Information & Sensébilésierang hez. der Themen Utzwelt & Gesund- 
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Mit unschliessendem Apdro-Riche 
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Donnerstag, 17. Mai 2018 | w 
Sensibilisieren für Natur 
und Umwelt 
Öffentliche Veranstaltungen 
Gesunde Umwelt - gesunde Gemeinde 
Was kann eine Gemeinde planen und umsetzen, um zum geistigen und kórperlichen 
Wohlbefinden ihrer Bürgerinnen und Bürger beizutragen und dabei ihre natürliche Um- 
welt zu schützen? 
Die Planung und Gestaltung des óffentlichen Raums im Sinne von Mensch und Natur ist eine 
anspruchsvolle Aufgabe - insbesondere vor dem Hintergrund der Gesundheitsfórderung und der 
globalen Erwármung. In ihren Vortrágen zeigten uns Prof. Günther Vogt und Sabina Ruff Heraus- 
forderungen und Chancen auf. Wie beispielsweise die Gemeinde Mauren ihre Einwohner in das 
lánderübergreifende Projekt «natürlich bunt und artenreich» einbezieht und welche Freude die 
bunten Blumenwiesen machen, beschrieb der Werkhofmeister Patrick Marxer eindrücklich. 
«Damit gutes Leben einfacher wird» 
Was kann die Politik dazu beitragen, damit sich die Menschen leichter tun mit einem 
Lebensstil innerhalb der ókologischen Grenzen? Dieser Frage ging die LGU mit ihrer Ver- 
anstaltung am 12. November 2018 im Foyer des Vaduzer Saals nach. 
Die Referentin, Volkswirtin, Wissenschaftlerin, Autorin, ehem. langjáhriges Mitglied des Rats für 
Nachhaltige Entwicklung und Ehrenvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz in 
Deutschland (BUND), Prof. Dr. Angelika Zahrnt, hinterfragt das Dogma des ungebremsten quan- 
titativen Wirtschaftswachstums in Industrienationen sehr kritisch und fordert ein Umdenken — aus 
Gründen des Umweltschutzes und einer nachhaltigen Entwicklung. Sie stellte in ihrem Vortrag 
ihre Ideen einer Politik der Suffizienz dem interessierten Publikum vor und diskutierte diese 
anschliessend auf dem Podium mit Vertretern und Vertreterinnen der Regierung, aus Forschung, 
Wirtschaft und Zivilgesellschaft. 
Die Teilnehmenden der Podiumsdiskussion, Umweltministerin Dominique Hasler, die Referentin 
Prof. Dr. Angelika Zahrnt, Ursula Finsterwald (Head Group Sustainability Manager der LGT), Chris- 
tian Frommelt (Politikwissenschaftler und Direktor des Liechtenstein Instituts) und Elias Kindle 
(Umweltingenieur), beleuchteten das Thema aus ihren jeweiligen Blickwinkeln und Erfahrungen. 
Die LGU berichtete auf ihrer Homepage und im Newsletter. 
  
«Die Politik muss gutes, ókologisch 
nachhaltiges Leben ermóglichen» 
Suffizienz Mehr Autos, mehr Fernsehgeráte, mehr Geld, mehr Wohlstand. Die Politik setzt seit Jahrzehnten auf Wachstum, 
doch dieses lässt sich nicht ins Unermessliche steigern. Volkswirtin Angelika Zahrnt fordert deshalb zum Handeln auf. 
nlásslich ihres 45. Geburts- 
tages hat sich die Liech- 
tensteinische Gesellschaft 
für Umweltschutz (LGU) 
entschlossen, kein rauschendes Fest 
zu feiern, sondern zu einem Abend 
einzuladen, der zum Nachdenken 
anregen soll. Wir leben in einem 
konsumorientierten Zeitalter, in 
dem es Mut benötigt, uns kritisch 
den Spiegel vorzuhalten», betonte 
auch Umweltministerin Dominique 
Hasler und wies auf den bewuss- 
teren Umgang mit den natürlichen 
Ressourcen hin. Erste Schritte habe 
Liechtenstein schon gemacht. Halser 
lobte: «Wir sind Bioweltmeister, So- 
larSuperState und viele Gemeinden 
sind als Energiestädte zertifiziert.» 
Ausserdem gebe es zahlreiche pri- 
vate Initiativen, die sich für die 
Nachhaltigkeit einsetzen würden. 
  
Ökologische Grenzen 
Von links: Referentin Angelika Zahrnt, LGU-Präsident Wolfgang Nutt, Geschäftsführerin Monika Gstôhl, Wolfgang Caspers 
«Ökonomisches Wachstum hat öko- (LGU-Vorstand), Umweltministerin Dominique Hasler und Silvio Hoch (LGU-Vorstand). (Foto: Paul Trummer) 
logische Grenzen», formulierte Refe- 
rentin Angelika Zahrnt am Montag- Dogma des Wirtschaftswachstums Mass. Dabei genüge es aber nicht, Reparatur- und Recycelkultur ge- 
  
  
 
        

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