Jahresbericht 20137 Der LOV plante die Lebensraum- Strukturen sorgfältig. 
lichen Flächen und Siedlungsräumen ist für viele Wildtiere wichtig. Pufferzonen und Windschutz- streifen, in denen Tier und Pflanzenarten Refugium finden, vernetzen Lebensräume. Wer einmal eine Fledermaus aus der Nähe gesehen hat, kann sich dem Charme dieser geflügelten Säuger nur mehr schwer entziehen. Die Experten der Botanisch- Zoologischen Gesellschaft ermöglichten den Schü- lerinnen und Schülern dieses Erlebnis. Fledermäuse orientieren sich mit Echoortung und sind auf Leit- linien angewiesen, die den Schall reflektieren, um vom Tagesquartier zum Jagdrevier zu 
gelangen. Vernetzung sichert das Überleben Werden Lebensräume immer kleiner und ihre Ver- bindungen untereinander weniger oder fehlen ganz, werden die Überlebenschancen vieler Arten schlechter. Sie finden weniger Unterschlupf, ihre Nahrungsquellen werden seltener und schlechter erreichbar. Kleine Populationen auf isolierten Le- bensrauminseln verarmen genetisch, da kein Aus- tausch mehr möglich ist. Indem wir Lebensräume untereinander vernetzen und damit der immer stärker werdenden Zerschneidung entgegenwir- ken, helfen wir vielen verschiedenen Tierarten zu überleben. Jeder Beitrag ist wichtig Eine naturnahe Gartengestaltung kann im Sied- lungsraum zur Vernetzung von Lebensräumen beitragen. Das durften die Teilnehmer der Projekt- woche in ihrem Schulbiotop gemeinsam mit dem LGU-Team erleben. Die Bergmolche im Garten- teich werden sicher langfristig von der Anbindung des Gewässers an seine Umgebung profitieren und die Jugendlichen werden «ihre Molche» künftig besser schützen. Die CIPRA international hat im Rahmen der Initi- ative Ökologisches Kontinuum einen Massnah- menkatalog erarbeitet. Beispielhafte Projekte aus den verschiedenen Alpenstaaten zeigen auf, was auf Gemeindeebene zur Umsetzung ökologischer Netzwerke beigetragen werden kann. Wie wir Menschen unsere Verbindungsachsen nicht-mo- torisiert und sicher benutzen und mit dem Velo unsere Alltagsziele ansteuern können, haben die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Fachleuten vom VCL im Strassenverkehr getestet. Wie kommt Strom aus nachhaltigen Quellen in un- ser Stromnetz? Mit den Spezialisten der Solarge- nossenschaft konnten die Jugendlichen praktische Erfahrung auf einem anderen Gebiet der Vernet- zung sammeln. CIPRA Liechtenstein setzte im Herbst 2013 ge- meinsam mit der Realschule Triesen ein grosses Projekt zum Thema Lebensraumvernetzung und Nachhaltigkeit um. In altersgerechten Portionen und anhand praktische Beispiele lernten die Ju- gendlichen verschiedene Lebensräume und mög- liche Verbindungen kennen. Sie wissen jetzt, was Bienen brauchen, warum Hecken so wichtig sind für Waldohreulen und was das Ufer mit dem Fisch zu tun hat (Monika 
Gstöhl).CIPRA 
Liechtenstein Zehn Organisationen, die in Liechtenstein im Bereich Natur- und Umweltschutz aktiv sind, gehören der CIPRA Liechtenstein an. Da die LGU die gemeinsamen Aktivitäten der Mitgliedsorganisationen koordiniert, leitet sie deren Geschäfte und stellt den Präsidenten oder die Präsidentin. Die LGU vertritt in der Regel CIPRA Liechten- stein an Tagungen und Projekten von CIPRA International. Mit vereinten Kräften entsteht ein Steinhaufen. Die wunderschön gefärbten Berg- molche begeistern.Eine 
Kräuterschlange durch- zieht das Biotop. 
Georg Sele macht die jungen Velofahrer/-innen fit für die Strasse.Die 
Schüler tüfteln an den Bau- sätzen der Solargenossenschaft.
        

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