Jahresbericht 2012 10 Der Naturgarten „Der LGU sind insbesondere Hecken, Wasserstellen, Magerwiesen und Trockenmauern als Rückzugsgebiete für Tiere und Pflanzen ein Anliegen. Wussten Sie, dass durch eine falsche Auswahl von Pflanzen für den Gar- ten eine vogel- und insektenfeind- liche Umgebung geschaffen wird, währenddem die Wahl einheimischer Bäume und Sträucher eine Vielzahl von Tieren anzieht?“Peter Goop, 1990 Artenvielfalt fördern Einheimische Gewächse im Garten bieten Nahrung und Lebensraum für eine Vielzahl Insektenarten wie Schmetterlinge und Wildbienen. Im intensiv genutzten Talraum Liechtensteins schrumpft die Artenvielfalt. Umso wichtiger ist es, diese durch eine naturnahe Gestaltung der Gärten zu 
fördern. Trittsteine sind wichtig Die Kleinheit und Isolierung von Lebensräumen ge- fährdet die Artenvielfalt.  Naturnahe Gärten bieten Igel und Eidechsen Durchlass und Unterschlupf. Sie tragen zum Schutz von heimischen Tierarten 
bei. Garten als Lebensraum entdecken Die LGU zeigt Wege auf, wie Schritt für Schritt und mit wenig Aufwand mehr Leben in den Garten und in den öffentlichen Raum geholt werden kann. 
Gartenkurse in Zusammenarbeit mit der Stein-Egerta Was bedeutet „naturnaher Garten“? Wie sehen die ureigenen Bedürfnisse an den Garten aus? Das Ziel des Kurses „Mein Naturgarten“ ist es, die Teilne- menden zu unterstützen, ihre eigenen Visionen vom naturnahen Traumgarten umzusetzen. Neun Personen haben sich 2012 in dem praxisorientierten Kurs das Handwerkszeug angeeignet, die eigenen Pläne für den Naturgarten Schritt für Schritt umzusetzen. Sie wissen, welche Kriterien für die standortgerechte Auwahl der Pflanzen gelten. In einem weiteren Kurs „Mein Naturgarten ent- wickelt sich“ werden an einem Vormittag Gärten besichtigt und anstehende Arbeiten besprochen. Er findet dieses Jahr am 8. Juni 2013 
statt. Kinder gestalten naturnahe Schulgärten selbst Ziel dieses Projekts ist es, Schulhöfe zu renaturieren, indem statt monotoner Rasenflächen und Asphaltplätzen ein Schulhofgarten gebaut wird. Die Schüler sollen bei der Gestaltung des Gartens mitentscheiden können. Die LGU zeigt den Schulen entsprechende Möglichkeiten auf. Nach dem Erstellen des Gar- tens steht dieser den Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen auch als Klas- senzimmer im Freien zur Verfügung. So kann dann zum Beispiel ein Teil des Biologieunterrichts im Garten stattfinden. 2012 hat die LGU mit zwei Schulen naturnahe Schulgartenprojekte 
durchgeführt. Mehr Biodiversität im Siedlungsraum Jedes Jahr im Frühling überlegen sich Gartenbesitzer, was sie pflanzen und wie sie ihren Garten schöner gestalten könnten. Ökologische Aspekte der Planung gehen dabei oftmals vergessen. Aus diesem Grunde versandte die LGU zur Gartensaisoneröffnung 2012 an alle Haushalte Liechtensteins und Werden- berg eine Infobroschüre mit Tipps zur ökologischen Aufwertung des Gartens. Die LGU bedankt sich bei der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) für die grosszügige Unterstützung dieses 
Projektes. Laura - Vanessa: „Wir sind wie eine Schnecke auf die Wiese gestanden und Frau Hasler hat mit dem pinken Spray das Feld gezeichnet.“ Niklas: „Wir haben in der Schule Maispflanzen   gesät. Danach haben wir einige Tage gewartet. Und dann wuchsen die Plfanzen.“Jedes 
Kind einer Schul- klasse der Primarschule Gamprin durfte selbst drei Maispflanzen aus Samen ziehen. Sie pflanzten eine Maisspirale und erleb- ten so, wie aus kleinen Samen grosse Pflanzen wachsen.
        

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