Jahresbericht 
2011Gärten als Trittsteine Blumenverkauf am Ostermarkt in Eschen Bei herrlichem Wetter lockte das gratis Ostereierfärben nach altem Brauchtum auch dieses Jahr wieder viele Kinder und Erwachsene an den Stand der LGU. Die Jungen schmückten die Bio-Eier mit Kräutern und färbten sie mit Naturfarben. Die Überraschung folgte beim Auspacken: Kein Ei glich dem anderen, weshalb die Kleinen strahlten. Währenddessen überlegten sich die Erwachsenen, was für Blumen sie für ihre naturnahen Balkone und Gärten gebrauchen könnten. Denn diese Pflanzen sind nicht nur wunderschön, sie bieten auch Faltern und Bienen Nahrung und 
Lebensraum. Naturnahe Schulgärten Ziel dieses Projekts ist es, Schulhöfe zu renaturieren, indem statt monotoner Rasenflächen und Asphaltplätzen ein Schulhofgarten gebaut wird. Die Schüler sollen bei der Gestaltung des Gartens mitentscheiden können. Die LGU zeigt den Schulen dabei, was für Möglichkeiten bestehen. Nach dem Erstellen des Gartens steht dieser den Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen auch als Klassenzimmer im Freien zur Verfügung. So kann dann zum Beispiel ein Teil des Biologieunterrichts im Garten stattfinden. Zwei Schulen interessieren sich bereits für das Projekt. Die LGU sucht noch 
Sponsoren. Mehr Biodiversität im Siedlungsraum Jedes Jahr im Frühling überlegen sich Gartenbesitzer, was sie pflanzen und wie sie ihren Garten schöner gestalten könnten. Ökologische Aspekte der Planung gehen dabei oftmals vergessen. Aus diesem Grunde versendet die LGU zur Gar- tensaisoneröffnung 2012 an alle Haushalte Liechtensteins eine Infobroschüre, welche Tipps zur ökologischen Aufwertung des Gartens enthält. Die LGU be- dankt sich bei der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) für die grosszügige Unterstützung dieses 
Projektes. 
Ein Garten ist ein wertvoller Lebensraum. In den dichtbebauten Wohn- räumen stellen naturnahe Gärten meist die letzten ökologisch hochwertigen Grünzonen dar und sind somit wichtige Trittsteine für Tiere. Zauneidechsenmännchen tragen Ende April zur Paarung ein leuchtend grünes Hochzeitskleid. Im Mai oder Juni legen die Weibchen 9 bis 14 Eier, die etwa 10 bis 15 mm gross sind, als Klumpen in selbstgegrabenen Erdlöchern ab. 30 bis 60 Tage später schlüpfen die jungen Zauneidechsen.Jürgen 
Kühnis 
Mit Naturfarben und Kräutern färben Kinder Eier für den 
Ostertisch. 
8Verkauf heimischer Pflanzen und Kräuter für naturnahe Gärten
        

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