Jahresbericht 2011CIPRA Liechtenstein Ziel der CIPRA (Internationale Alpenschutzkommission) sind Lebens- und Wirtschaftsformen, die schonend mit der Natur und den natürlichen Ressourcen umgehen. Das Le- ben in den Alpen mit all seinen Facetten soll nicht nur für uns sondern auch für unsere Nachfahren attraktiv und loh- nend sein. 2012 feiert die Dachorganisation CIPRA Inter- national ihr 60-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund tref- fen sich die Liechtensteinischen Mitgliedsorganisationen seit Herbst 2011 regelmässig und organisieren gemeinsam drei Aktionstage. Die Geburtstagsfeier beginnt am 16. Au- gust 2012 um 17:00 Uhr auf der Sücka. In Liechtenstein haben sich zehn Vereine, die im Bereich Naturschutz und Umweltschutz tätig sind, zur CIPRA Liechtenstein zusammengeschlossen. Die LGU ist verant- wortlich für die Geschäftsführung und stellt den Präsiden- ten. Die zehn Organisationen sind: •Botanisch-ZoologischeGesellschaft Liechtenstein-Sargans-Werdenberg •FischereivereinLiechtenstein •LiechtensteinerAlpenverein •LiechtensteinerForstverein •LiechtensteinerJägerschaft •LiechtensteinischerImkerverein •LiechtensteinischeGesellschaftfürUmweltschutz •LiechtensteinischerOrnithologischerLandesverband •SolargenossenschaftLiechtenstein •Verkehrs-ClubLiechtenstein 
Teamarbeit und Mitsprache Gemeinsam erreicht man mehr. Getreu diesem Motto engagiert sich die LGU auch in anderen Organisationen. Ebenfalls wichtig ist es, sich auf Landes- und Gemeinde- ebene einzubringen, damit in den verschiedensten   Entscheidungen Umweltanliegen beachtet werden. Netzwerk Verkehr In den letzten Jahren hat sich die Zusammenarbeit mit dem Verkehrs-Club Liechtenstein, der Verkehrsgruppe Un- terland sowie Organisationen in den Nachbarstaaten, zum Beispiel der Plattform Letzetunnel, 
bewährt. S-Bahn FL.A.CH In Bezug auf die S-Bahn FL.A.CH läuft seit 2010 die Um- weltverträglichkeitsprüfung. Eine Kosten-Nutzen-Analyse dieses Projektes wurde im Rahmen des Agglomerations- programmes Werdenberg-Liechtenstein durchgeführt. Die S-Bahn stellt dort ein zentrales Element dar. Gemeinsam mit einer Neuordnung der Buslinien entsteht ein deutlich besseres Angebot, von dem ein erheblicher Teil der Bevöl- kerung und zupendelnden Personen profitieren 
werden. Stadttunnel Feldkirch statt Letzetunnel Wieder einmal hat das alte Projekt Letzetunnel einen neu- en Namen: Stadttunnel Feldkirch. Aktuell laufen in Vorarl- berg für dieses Projekt im Rahmen der Verkehrsplanung Feldkirch Süd Vorarbeiten, damit 2012 mit der Umweltver- träglichkeitsprüfung gestartet werden 
kann. Die LGU hat deshalb im Dezember 2011 den Antrag ge- stellt, in Zukunft bei allen Umweltverträglichkeitsprüfun- gen Vorarlbergs, die Auswirkungen auf Liechtenstein haben, Parteistellung zu erhalten. Über den Antrag ent- scheidet 2012 das Bundesministerium für Land- und Forst- wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft in 
Wien. 
18 Der Bau der Stadttunnel   in Feldkirch wird auch in Liechtenstein deutlich spürbare Verkehrszu- nahmen verursachen. Schaanwald und Nendeln wird es voraussichtlich am stärksten treffen.Landesregierung 
Vorarlberg, LGU
        

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