Jahresbericht 2011 Der Erdölpreis ist wieder etwa gleich hoch wie im September des Rekordjahres 2008. Energie wird in den nächsten Jahren im- mer knapper und teurer. Wer jetzt schon auf einen niedrigen Energieverbrauch ach- tet, ist für die Zukunft gut gerüstet. Energie steckt in jedem Produkt. Wie viel, ist von mehreren Faktoren abhängig. Wur- de die Tomate im Freien oder im Gewächs- haus gezüchtet? Wie weit ist ihr Trans- portweg? Wie lange lag sie im Kühlhaus? Ein energiesparender Lebensstil achtet auf die CO2-Emissionen und bezieht sie in die Kaufentscheidung ein. In einem Kilogramm Rindfleisch stecken beispielsweise etwa 16 Kilogramm CO2, in einem Kilogramm Butter 24 Kilogramm CO2 und in einem Ki- logramm Äpfel nur 0,6 Kilogramm CO2. Doch auch sonst lohnt sich ein Entscheid für umweltfreundliche und sozial verträg- liche Produkte, weil bei ihrer Herstellung auf einen schonenden Umgang mit der Natur und auf faire Arbeitsbedingungen in armen Ländern geachtet wird. Lebensmittel: regional, bio, saisonal Die beste Wahl beim Kauf sind Lebens- mittel mit den drei Eigenschaften regi- onal, bio und saisonal. Der Kauf biolo- gisch angebauter Lebensmittel fördert die ökologische Landwirtschaft. Am besten schmecken Obst und Gemüse, wenn sie gerade Saison haben. Dann mussten sie auch nicht lange im Kühlhaus liegen und haben deshalb eine besse- re Energiebilanz. Regionale Lebensmittel müssen nur kurze Strecken transportiert werden, so dass in ihnen weniger Energie steckt als in weit entfernt hergestellten Produkten. Es ist gar nicht so einfach, Le- bensmittel mit allen drei Eigenschaften zu finden. Deshalb ist es schon gut, wenn nur einer der drei Aspekte erfüllt ist. Energiesparend waschen Normal verschmutzte Wäsche wird schon bei 15 bis 40 Grad Celsius sauber. Wird die Waschtemperatur regelmässig um nur eine Stufe, zum Beispiel von 60 auf 40 Grad gesenkt, spart das nicht nur Geld, sondern in einem Zwei-Personen-Haushalt 
pro Jahr auch bis zu 33 Kilogramm CO2. Einmal im Monat sollte jedoch mit 60 Grad gewaschen werden, um eine übermässige Keimbildung im Gerät zu 
verhindern. Energieeffiziente Geräte Bei Kühlschrank, Waschmaschine und Elektroherd auf den Energieverbrauch zu achten, schont das Klima und das Porte- monnaie. Ein neues Fernsehgerät kann bis zu zwei Drittel weniger Strom verbrau- chen. Bei Investitionen lohnt es sich auch, die Grösse des Gerätes zu überdenken und beispielsweise auf einen kleineren Kühl- schrank umzusteigen, wenn die Kinder nicht mehr daheim 
leben. Stromfressern auf der Spur Die Liechtensteinischen Kraftwerke LKW verleihen in ihrem Geschäft bis zu drei Wo- chen lang kostenlos ein Strommessgerät, mit dem die grössten Stromfresser schnell entdeckt sind. Oft lässt sich schon Strom sparen, wenn einzelne Geräte ganz aus- geschaltet werden und nicht im Stand-by Modus 
laufen. Ökostrom «LiStrom NATUR Plus» Strom aus Wasserkraft erhält als erneuer- bare Energie das Label «naturmade basic» auch dann, wenn bei der Stromerzeugung den Gewässern und der Landschaft gar kein oder zu wenig Wasser gelassen wird. Erst bei Gewährleistung einer ökologischen Minimalfunktion bekommt Strom aus Wasserkraft das Label «naturemade star» und ist Ökostrom. Wer umweltfreundlich hergestellten Strom beziehen möchte, muss sich deshalb für das LKW-Produkt «LiStrom NATUR Plus» entscheiden. Diese und weitere Tipps stehen im Ratge- ber „Der Nachhaltige Warenkorb“, zu dem wir auf www.lgu.li 
weiterleiten. 
Einfach besser einkaufen Tipps für einen fairen und   umweltfreundlichen LebensstilLIEWO, November 2011 
Spielzeug sollte keine   giftigen Inhaltsstoffe enthalten, unter fairen Arbeitsbedingungen her- gestellt worden sein   sowie langlebig und wert- voll für die Entwicklung des Kindes sein. www.fair-spielt.de www.spielgut.de17 LIEWO, September 2011
        

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