Jahresbericht 
2011Energie Liechtenstein macht das Licht aus Im Dezember, dem dunkelsten Monat des Jahres, schrieb die LGU eine Reportage zur Nachtabschaltung der Strassenbeleuchtung in Liechtenstein. Die Recherchen ergaben schnell, dass die Bevölkerung der Nachtabschaltung grundsätzlich positiv gegenübersteht. Mit ihr kann ohne Komfortverlust Energie gespart und die Lichtverschmutzung, also die künstliche Aufhellung des Nachthimmels, reduziert werden. Bedenken bestehen vor allem in Bezug auf die Sicherheit. Die Menschen fragen sich, ob es zu einem Anstieg der Krimi- nalität kommen könnte. Das führte dazu, dass in der LGU für einmal keine Umweltstudien, sondern Studien zur Kriminalität gelesen wurden. In der westfälischen Stadt Rheine, in der gut doppelt so viele Menschen wie in Liechtenstein leben, gehen die Lichter seit sechs Jahren nachts aus. Dort muss die Polizei nicht häufiger ausrücken. Sachbeschädigungen, Einbrüche und Überfälle haben nicht zugenommen. Auch in Liechtenstein ist es nicht zu mehr Polizeieinsätzen gekommen, seit vor gut zwei Jahren die ersten Lampen ausgingen. Das Thema weckte so grosses Interesse, dass die LGU ihre Recherchen in einem Informa- tionspapier zusammenfasste und den Gemeinden zustellte. Über den Newsletter der Al- penschutzkommission CIPRA verbreiteten sich die Informationen über die Nachtabschal- tung rasch. Sogar das Schweizer Radio DRS1 berichtete im Regionalprogramm 
darüber. 
Der Klimawandel ist auch in Liechtenstein spürbar. Es kommt immer häufiger zu Trockenperioden und zu extremen Niederschlägen.   Fremde Pflanzen- und Tierarten wandern aus dem Süden ein und können, wie die asiatische Tigermücke, auch Krankheiten übertragen. Wir müssen lernen, mit weniger Energie auszukommen. 
10Über grösseren Gemeinden bilden sich nachts Lichtglocken, sogar in klaren Nächten. 
LIEWO, Dezember 2011
        

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