Verfahren nach Naturschutzgesetz Bereits im Oktober 2007 verabschiedete die Regierung eine Wegleitung zur Beurteilung und Bewilligung von Eingriffen in die Natur und Landschaft. Seither besteht die Möglichkeit, «kleinere» Eingriffe im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens zu beurteilen und zu bewilli- gen. Die Zahl dieser «Ausnahmen» wächst seither rasant. Die LGU wird jeweils rechtzeitig darüber informiert und kann ein reguläres Verfahren verlangen. So wurden in den letzten zwei Monaten des Jahres 2007 bereits fünf Eingriffe nach diesem neuen Verfahren durch- geführt. Im Jahr 2008 waren es bereits 16 Eingriffe. Auch die Zahl der regulären Eingriffs- verfahren nach Naturschutzgesetz im Jahr 2008 ist nach einem Rückgang im Jahr 2007 (2006: 19; 2007: 10) wieder deutlich auf 20 angestiegen. Somit wurden im Vergangenen Jahr insgesamt 36 Verfahren nach Naturschutzgesetzt begleitet (2007: 15). Die LGU hat alle Eingriffe in Natur und Landschaft beurteilt und die Entscheidungen von Regierung und Ge- meinde auf ihre Rechtmässigkeit überprüft. Rechtliche Mittel hat sie in keinem Fall ergriffen. Diese Zahlen zeigen deutlich, dass der Druck auf die Ressource Boden auch ausserhalb der Bauzonen sehr gross 
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Jahresbericht 2008
        

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