Kinder erreichen Berge, Steinböcke, Regenbogen, Wälder, touristische Anlagen, Flüsse, Seen und mehr waren auf den Bildern zu sehen, wel- che rund 80 Kinder aus sechs Liechten- steinischen Schulklassen malten und zeich- neten. 3000 Zeichnungen und fast ebenso viele Zukunfts-Wünsche erhielt der WWF von den Kindern aus sieben Alpenstaaten, die am Projekt «Kids for the Alps» teilnah- men. Am 25. Juni wurden die Arbeiten in der Aula der Schule Triesen der Öffentlich- keit präsentiert. Umrahmt wurde der kleine Anlass durch die Schulband von Triesen. Die LGU hat mit diesem Projekt die jüngste Generation erreicht, hat Bewusst- sein für die unmittelbare Umgebung ge- schaffen und damit einen Grundstein für einen bewussten Umgang mit der natür- lichen Umwelt gelegt. Die Arbeit im Netzwerk mit dem WWF Schweiz bot viele Synergien und stärkte die Verbindung. www.kids-for-the-alps.net Diskussionsgrundlage und Lösungsideen Das erste Positionspapier der LGU behan- delt die motorisierte Mobilität. Sein Titel: «Verkehr in Liechtenstein — Bestandsauf- nahme und Wege für die Zukunft». Mit der Publikation legt die LGU eine übersichtliche und geraffte Darstellung des motorisierten Verkehrs und der daraus entstehenden Pro- bleme vor. Es ist eine Basis auf der diskutiert werden kann, es ist ein Nachschlagewerk, es formuliert Lösungswege und Forderungen. Am 21. August 2002 wurde es an einer Medienkonferenz präsentiert. Dazu fand ein Referat von Wolf Drechsel zum Thema «Innovative Verkehrslösungen für die Region Liechtenstein» statt. Innovative Verkehrslösungen für die Region Liechtenstein «Menschen sollen transportiert werden, statt nur viel Blech verschoben werden.» 
Zehn Akzente setzte die LGU im Jahr 2002. Das sind Bausteine auf dem Weg zu einem nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen — Boden, Wasser, Luft, Energie und Raum. Es sind kleine Erfolge für die Umwelt, für den Erhalt der Natur oder zur Sensibilisierung für diese Werte. Die Ak- zente setzen Farbtupfer und sie geben de- nen eine Stimme, die sonst keine Stimme haben: Den Tieren, den Pflanzen, der Umwelt und der Natur als Ganzes. 
Kein «Ja» zur Verkehrsinitiative 54.5% sagten Nein. Nein zu einer zukunfts- fähigen motorisierten Mobilität. Ein enttäu- schendes Resultat? Nein, denn 45 % der Bevölkerung sind nicht mehr zu ignorieren. Sie wollen neue Lösungen, sie wollen einen Verkehr, der sich an den Grenzen des öko- logisch Tragbaren orientiert. Das zeigt die Abstimmung sehr deutlich. Die LGU hatte die Idee der Verkehrs- initiative initiiert, die Trägerinnen der Initia- tive gewonnen und einen Teil der Grundla- gen vorbereitet. Damit wurde ein wichtiges Ziel verfolgt — das Volk sollte über die Verkehrszukunft im Land diskutieren und schliesslich abstimmen. 36 Organisationen - 2 Sprachregionen — 4 Länder Im März 02 wurde das Komitee Stopp Transit A13/E43 gegründet. Es setzt sich aus 36 Organisationen zusammen, die aus vier Ländern und zwei Sprachregionen stammen. Die ganze Strecke entlang der A13 vom Bodensee bis nach Bellinzona ist damit abgedeckt. Die LGU ist zusammen mit dem VCS Graubünden massgeblich an der Gründung und der Führung des Komitees beteiligt. Der grösste Anlass des Jahres war die «Biciclettata» (Velotour) von Bregenz nach Bellinzona. Unterwegs wurden sieben Me- dienkonferenzen zu Fragen des Strassen- baus und Verkehrsproblemen abgehalten. In Tisis und Vaduz wurde der Letzetunnel thematisiert, in Au die S18, in Bregenz der Ausbau des Pfändertunnels, in Mesocco die grosse Belastung am San-Bernardino. In der Schweiz steht die Avanti-Initia- tive vor der Tür, in Vorarlberg werden S18 und Letzetunnel geplant, alle Projekte wür- den im Rheintal sehr direkt mehr Verkehr verursachen. Die Kampagne des Komitees hat es verstanden dies zu kommunizieren und die Menschen erreicht. Der Kampf ge- gen die Lastwagenflut geht weiter. www.vcs-gr.ch/netzwerka13/e43.html  
        

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