1998 wendete sich die LGU, nachdem von der Naturschutzkommission ihrer Ansicht nach verschiedene Projekte nicht nach professionellem Massstab beurteilt wurden, an den Umweltminister. Von einem konkreten Vorschlag für die Arbeitsweise der Naturschutzkommission, insbesondere auch für die Beurteilung von Waldstrassenprojekten, erwartete sie sich nachvollziehbare Entscheidungen. Der Vorschlag entsprach im Prinzip der Durchführung einer Nutzwertanalyse oder einer Kosten-Wirksamkeitsanalyse. Die LGU vergab nach erfolgloser Diskussion in der Kommission einen Auftrag an das Büro Paul Barandun. 1999 wurde das Gutachten zur Malanserwaldstrasse dem Gemeinderat von Eschen vorgestellt. Dies führte zur Überarbeitung des Projektes Malanserwaldstrasse unter Berücksichtigung des Gutachtens von Paul Barandun. Das überarbeitete Projekt wurde im Jahr 2000 im Amt für Wald, Natur und Landschaft erneut besprochen. Im April des gleichen Jahres lehnte der Gemeinderat von Eschen die Weiter- bearbeitung des Projektes grundsätzliche ab. Unter den gegebenen Umständen ist dies als Erfolg anzusehen. • Das Amt für Wald, Natur und Landschaft (AWNL) erstellte ein Natur- und Landschaftsschutzkonzept für den Liechtensteiner Wald. 
Dazu führte es eine Vernehmlassung durch, zu der die LGU eingeladen wurde. Es ging dabei gleichzeitig auch um den entsprechenden Verordnungsentwurf. Die LGU hat in ihrer Stellungnahme vorgeschlagen, Infrastrukturen in Waldreservaten und Sonderwaldflächen auszuschliessen, die Jagd in diesen Flächen erst ab einer gewissen Grösse der Flächen zuzu- lassen und im Auenwald kein Mittelwald anzustreben.
        

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