Im 
Zusammenhang mit der Umnutzung des Aussiedlerhofes von Xander Frick im Schaaner Grossriet als Tierklinik und Reitstall veröffentlichten wir in den Mitteilungen einen Beitrag zur Problematik der Aussiedlerhöfe im aktuellen Zeitgeist. 
Die Hauptaussage bestand im Vorschlag den Betrieb nicht von seinem Zweck zu entfremden, sondern vielmehr in einen Biobetrieb umzu- wandeln. Die Zunahme der Störungen durch die eintretende Zweckentfremdung wird auf das gesamte Riet enorm sein — sei dies durch die Verkehrszunahme (das Schwarze Strässchen wird 
ohne radikale Verkehrsregelung schleichend zu einer dritten Nord-Süd-Achse), durch zusätzliche Abwässer und Abfälle, die entsorgt werden müssen, Lärmeinwirkungen durch den Betrieb der Reitanlage und des Tierspitales und das sehr wahrscheinlich ebenfalls dorthin verlegte Tierheim, sowie durch die verstärkte Zersiedelung an sich. • 
 Zum Thema " Kleinviehweide auf extensiv genutzten Flächen und wenig intensiv genutzten Wiesen" fanden 1997 zwei Sitzungen auf Einladung des Amtes für Wald, Natur und Land- schaft statt, an denen die LGU durch die Geschäftsführerin vertreten war. Es ging dabei um den Konflikt zwischen der Extensivierung von landwirtschaftlichen (Rand-) Flächen und der dadurch eintretenden Verringerung von Weideflächen für Kleinvieh. Aus diesen Sitzungen entstand der Vorschlag für einen Pilotversuch mit dem Ziel, die Frage zu beantworten, ob die Kombination der Herbstweide durch Kleinvieh und der Extensivierung bestimmter Flächen denkbar ist. Aus Sicht der LGU ist dieser Versuch grundsätzlich ein gangbarer Weg, wobei der Knackpunkt, nämlich ob die notwendige Kontrolle gewährleistet werden kann, durch einen solchen Versuch nur beschränkt Beantwortung finden wird.
        

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