In 
den Zeitungen lesen wir regelmässig die mit einem gewissen Stolz verkündete Zunahme der angemeldeten Motorfahrzeuge in Liechtenstein. So ist die Kehrseite dieses "Erfolges" auch immer deutlicher spürbar. Die Verkehrsproblematik wird zu einem Hauptthema des Umwelt- und Naturschutzes im Sinne der Erhaltung der Lebensqualität für die Bewohnerinnen Liechtensteins. • 
In Vaduz fand eine Konsultativabstimmung statt, ob der Rheindamm 
als Umfahrungsstrasse benutzt und ausgebaut werden soll. Der konsequent verfolgten Salamitaktik der Vaduzer Verkehrspolitik setzte die LGU in diesem Fall eine Plakatkampagne und die Präsenz in der Radiodiskussionssendung "Rampenlicht", sowie auch an der Informationsveranstaltung der Gemeinde Vaduz gegenüber. Mit Erfolg konnten wir der allgemeinen Tendenz "schneller, weiter, mehr" Argumente der differen- zierteren Lebensqualität gegenüberstellen und der Ausbau wurde 
abgelehnt.• In Zusammenhang mit dieser Abstimmung fand der Sommerökospaziergang ebenfalls am Rheindamm in Vaduz statt. An diesem Sonntagmorgen wurden von verschiedenen Fachpersonen Nutzungen und deren Gefahren sowie auch die negativen Auswirkungen eines Ausbaus des Rheindamms auf Naturwerte, Ressourcen und Erholung aufgezeigt. • 
In diesem Zusammenhang wurde einmal mehr die Auslage r u 
n g des Busparkplatzes 
diskutiert. Bereits im Herbst 1995 erstellte die LGU dazu eine Stellungnahme mit der Hauptaussage, dass mit der Auslagerung auch eine geplante Umnutzung des zentralen Parkplatzes einher- gehen müsse, denn dies ist der einzige Vorteil, den eine Auslagerung bringt; ein generelles Busverbot für das Städtle wäre zudem unerlässlich und die Pendelbusse sollten nicht nur von Carpassagieren benutzt werden können. • 
Neben dem Engagement der LGU im Bereich der Verkehrspolitik in Vaduz, befassten wir uns auch mit der Verkehrsproblematik im Liechtensteiner Unterland und damit mit dem 
Letzetunnel. 
Seit der Gründung der "Plattform gegen den Letzetunnel —
        

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