In diesem Glauben hat unsere Fürstin gelebt, gelitten und die Stunde 
des Todes erwartet. Sie wusste seit Monaten von ihrer unheilbaren 
Erkrankung, die früher oder später, schleichend oder schmerzlich rasch 
zum Tode führen werde. Kaum jemand hat ihr das angemerkt. Sie hat 
es nicht überspielt, sondern im Glauben angenommen. «lch bin froh, 
dass mir trotz allem die Ruhe und Zuversicht geblieben ist», sagte sie 
mir in den ersten Tagen ihres Krankenhausaufenthaltes. Es klang, als 
hätte sie mit dem Apostel Paulus gesagt: 
Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? 
Bedrängnis oder Not . . .? 
All das überwinden wir 
durch den, der uns geliebt hat. 
(Rô 8, 31.35.37) 
Bestärkt wurde sie darin sicher vom Gebet des Psalmisten: 
  
Der Herr ist mein Licht und mein Heil: 
Vor wem — oder was — sollte ich mich fürchten ? 
(Ps 274) 
Weil Fürstin Gina in dieser gláàubigen Haltung der Stunde ihres Todes 
entgegengegangen ist, liegt auch in unserer Trauer Zuversicht und 
gláubige Hoffnung. Denn uns allen gilt jene grosse Verheissung des 
ewigen Lebens. 
  
  
 
        

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