Wenn ich das Wort Schweiz höre, denke ich an unsere 
Nachbarn, zu denen eine gewisse Abhängigkeit besteht; 
wir haben das gleiche Geld, wir beziehen viel Ware aus 
der Schweiz und fühlen uns dort eher zuhause wie in 
Österreich. Wenn ich beispielsweise ins Krankenhaus 
müsste, nach Grabs oder Walenstadt, würde ich mich noch daheim 
fühlen. Als Ausland betrachte ich die Schweiz nicht. 
Mich stören die Schiessübungen, und wenn sie mit ihren Flugzeugen 
durchs Rheintal brausen, kann einem das Fürchten kommen. Glückli- 
cherweise sind die Schiessübungen etwas reduziert worden. Früher 
ging das von morgens bis abends und dauerte jeweils eine ganze Woche. 
Sicher hat die Regierung viele Probleme. Politik ist nicht einfach, ich 
denke an den UNO-Beitritt oder die EG. Ich weiss jedoch nicht, was 
man besser oder anders machen könnte. 
Die Schweizer unterscheiden sich nicht sehr von uns; sie sind 
sparsam, ordentlich und genau. Jeder will seine Umgebung, in der er für 
sich ist. Das heisst nicht, dass er die anderen nicht mag, er lebt einfach 
eher zurückgezogen. 
& 
Rosmarie Ospelt, Vaduz, *1943, Liechtensteinerin, Hausfrau
        

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