© Beim Wort Schweiz denke ich an: Appenzell, Wilhelm 
Tell, Maienfeld, Heidi, viele Seen, Blumen und Tiere. 
Ich fahre am Samstag oder am Sonntag öfters nach Rap- 
perswil oder St. Gallen oder in die Einkaufszentren der 
Umgebung. Es ist billiger dort als in den Läden in Liech- 
tenstein. Meine Frau hat eine Freundin in Grabs, und ein- oder zweimal 
jährlich besuche ich einen Arbeitskollegen, der in Sargans wohnt. Er 
kommt aus Fribourg und spricht französisch. Es ist sehr schwierig, 
Kontakte zu finden. In der Westschweiz gleicht die Mentalität noch 
mehr der französischen, aber in der Deutschschweiz ist es schwierig, 
man grüsst sich zwar, spricht aber wenig miteinander. 
Die Schweiz ist ein Land mit viel Geschichte, viel Freiheit, ohne 
Revolutionen; man lebt gut dort. Es gibt verschiedene Dialekte und 
Mentalitäten, aber die Kantone diskutieren miteinander. Niedrige 
Löhne, teure Krankenkassen und kleine Altersrenten sind, genau wie in 
Frankreich, ein Problem. Hinzu kommen Drogen und Aids sowie das 
schwarze Geld auf den Banken. Es hat ja auch in der Regierung Pro- 
bleme gegeben deswegen, mit dem Rücktritt von Frau Kopp. 
Typisch für die Schweizer ist, dass alle ein grosses Haus bauen 
möchten. Und sie sind korrekt, freundlich und sauber. 
Historisch gesehen ist Wilhelm Tell der bedeutendste Schweizer, in 
der heutigen Regierung ist René Felber ein wichtiger Mann. 
Ich informiere mich durch die Zeitung La Suisse und durch den 
Fernsehsender der franzósischen Schweiz. Dort gibt es interessante Dis- 
kussionen über alle Lebensbereiche. 
Louis Szlijaw, Eschen, *1950, Franzose, Schweisser 
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