Zur Schweiz fallen mir ein: Weisses Kreuz auf rotem Hin- 
tergrund, Biberfladen, Heidi, Kühe, schöne Landschaft. 
Ich habe meine Ausbildung als Arztgehilfin in der 
Schweiz gemacht und arbeite jetzt als Stewardess bei der 
Swissair. Dadurch war ein Wohnortswechsel notwendig. 
Ich habe eine Niederlassungsbewilligung C und muss (leider) meine 
Steuern in der Schweiz bezahlen. Ich habe bei der Arbeit viele verschie- 
dene Schweizer kennengelernt: Deutschschweizer, Tessiner, West- 
schweizer. Ich komme mit allen gut aus und habe Freude, mit ihnen 
zusammenzuarbeiten. Sie haben mich sehr schnell akzeptiert. Manche 
sind ein wenig neidisch, dass sie nicht in Liechtenstein wohnen können. 
Was mir die Schweiz bedeutet? Ich glaube, wir sind abhängig von ihr. 
Nicht nur durch den Zollvertrag, die PTT oder die SBB. Wir sind ein- 
fach zu klein, um in unserem Land alles selbst aufbauen und unterhalten 
zu können. 
Ich würde an der Schweiz nichts ändern. Wenn es einem dort nicht 
gefällt, gibt es viele andere Länder. Ich glaube aber, je mehr andere 
Länder man gesehen hat, desto überzeugter ist man davon, dass die 
Schweiz ein sehr schönes Land ist. 
Typisch für die Schweizer ist die Sauberkeit. Sie geniessen das Leben, 
und sie sind vor allem sehr stolz auf ihre Staatsbürgerschaft und auf ihr 
Land. 
Kann man Emil als den bedeutendsten Schweizer bezeichnen? 
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Larissa Kaufmann, Balzers, *1969, Liechtensteinerin, Arztgehilfin, Flight Attendant 
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