Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
14
Erscheinungsjahr:
1990
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000041654/279/
Graphik 11 % 100 90 
Hubert Büchel Staatseinnahmen 1988 80 H 70 60 
- 50 - 40 30 H 20 10 H 0 
Zinserträge ( 5,2 %) Verkaufserlöse ( 6,3 %) Entgelte (15,5%) Abgaben: - Sonstige ( 6,1 %) - Couponsteuer. ( 4,0%) - Zollerträgnisse ( 5,1 %) - Stempelabgaben, Gebühren ( 5,3 %) - Kapital- und Ertragssteuer ( 8,9 %) - WUSt (9,3%) - Vermögens- u. Erwerbssteuer (16,8%) - Besondere Gesellschaftssteuer (17,4%) tätigen Unternehmen in den anderen Wirtschaftszweigen sowie der natürli­ chen Personen durch diesen Zufluss an den Staatshaushalt im eigentlichen Sinne subventioniert wird. Die liechtensteinische Wirtschaft war über die vergangenen Jahrzehnte sehr erfolgreich. Erklärt wird das mit den besonderen Standortfaktoren, die hier für die Unternehmertätigkeit gegeben sind, die sogenannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Als solche sind in der Kneschau­ rek/ Graf-Studie aufgezählt:12 Politische Stabilität, Kapitalreichtum und niedrige Kapitalkosten, ein vergleichsweise hoher Qualifikationsgrad der Arbeitskräfte, ein günstiges Steuerklima, ein verhältnismässig breiter und stabiler, vom Staat den Unternehmern gewährter Handlungsspielraum, eine effiziente Infrastruktur, ein geringer Bürokratisierungsgrad, konsens­ bereite Sozialpartner, ein günstiges Arbeitsklima und eine vergleichsweise hohe Akzeptanz der «Wirtschaft» in der Bevölkerung. Kneschaurek/Graf, 139. 292
        

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