Herausgeber:
Liechtensteiner Umweltberichte
Bandzählung:
39
Erscheinungsjahr:
2001
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000037232_39/41/
Otmar Hasler Bendern, FBP 47 Jahre, Reallehrer Im Sinne einer nachhaltigen Politik ist es meiner Überzeugung nach notwendig, ein Raumplanungsgesetz zu schaffen. Ziel ist die Entwicklung nach innen. 
Erwin Gassner Ruggell, Freie Liste 40 Jahre, selbständiger Versicherungsmakler Die heutigen Bauzonen bieten nach Aussagen der Regierung, Reserve für 68'500 Einwohnerinnen, einschliesslich der zugehörigen Arbeitsplätze. Eine solche Zunahme der Bevölkerung ist für mich unvorstellbar. Dies würde eine Verstädterung bedeuten. Wollen wir das? Wollen wir ein Monaco werden? Dies ist für mich unvorstellbar und nicht mehr unser Land, sondern ein Albtraum. Egon Gstöhl Eschen, VU 44 Jahre, Kaufmännischer Direktor bei den LKW Raumplanung ist eines der wichtigsten Instrumente, wenn wir die Gesamtent- wicklung unseres Landes langfristig planen wollen. Ich bin für eine starke Wirtschaft als Rückgrat unserer Wohl- standsgesellschaft, aber auch dafür, dass die wirtschaftliche und auch die gesellschaftliche Nutzung unserer Räume in geordneten Bahnen verläuft. Dafür ist ein Raumplanungsgesetz notwendig, das den Umgang mit unserer knapp bemessenen Landes- fläche weitsichtig regelt. Ich erachte es als Verpflichtung unseren Nach- kommen gegenüber, dass wir die landschaftlichen Schönheiten unseres Landes bewahren. 
Bettina Kaiser Balzers, FBP, 33 Jahre lic. iur. Rechtsanwältin und Treuhänderin Aufgrund der Bodenknappheit und der Zunahme der Bewohner/innen ist ein Raumplanungskonzept zu entwickeln, das die Rahmenbedingungen ent- hält. Im Raumplanungskonzept ist die Wohlfahrt aller Bewohner/innen Liechtensteins anzustreben. Dies bedingt, dass das Konzept von der Mehrheit der Bewohner/innen die Zustimmung erhält. Die Rahmenbedin- gungen müssen die Ziele klar und deutlich vorgeben. Es soll eindeutig daraus hervorgehen, welche Mass- nahmen angestrebt werden. Um die Ausschaffung von Rahmenbedin- gungen in Angriff zu nehmen, muss jedoch zuerst ein adäquater Infor- mationsstand vorhanden sein. Wichtig ist des Weiteren, dass die Gemeinde- autonomie nicht eingeschränkt wird. Den Gemeinden ist der notwendige Entscheidungsspielraum vor allem hinsichtlich der Planung und der Erschliessung der Bauzonen zu gewährleisten. 
Johannes Kaiser Mauren, FBP 42 Jahre, Vorsteher der Gemeinde Mauren Sich mit dem Lebensraum und dessen Zukunftsvision zu befassen, ist nicht nur ein zentrales Thema für Politiker, sondern für alle Bürger/innen im FL. Sehr eng verknüpft sind damit Fragen der Wirtschafts-, Verkehrs-, Finanz- kapazität sowie der Erhaltung von Grünlandschaften. Es geht dabei um unsere Zukunft. Mittels modernem Projektmanagement ist die "Zukunft von Morgen" — die Jugend — in diesem Gestaltungsprozess der Raumplanung unseres flächenmässig nicht vermehr- baren Landes miteinzubeziehen.
        

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