Herausgeber:
Liechtensteiner Umweltberichte
Bandzählung:
39
Erscheinungsjahr:
2001
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000037232_39/40/
Bernadette Brunhart Balzers, VU 55 Jahre, Hausfrau Das Ziel einer langfristigen Festsetzung der Bauzonen ist begrüs- senswert. Dass als Folge Veränderun- gen bei der Entwicklung nach innen notwendig werden, ist einsichtig. Es muss möglichst vermieden werden, noch freie Flächen zu verbauen. Das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung unseres kleinen aber feinen Landes sollten wir uns als oberstes Ziel setzen. 
Gerlinde Büchel Ruggell, FBP 53 Jahre, Hausfrau Ein Raumplanungsgesetz vertritt die übergeordneten Interessen des Landes und lässt den Gemeinden den notwendigen Entscheidungs- spielraum, was Planung und Erschlies- sung der Bauzonen betrifft. Um den. nachfolgenden Generationen Gestal- tungsspielraum zu lassen, bedarf es heute einschränkender Bestimmungen. Raumplanung schützt Gebiete vor Übernützung und grenzt Baugebiete auf ihre heutige Grösse ein. 
Mario Frick Balzers, VU 35 Jahre, Dr. iur. HSG Raumplanung bedeutet für die Regierung Umweltschutz und Heimatschutz. Der Gesetzesvor- schlag der Regierung steht derzeit in Überarbeitung in einer Landtags- kommission. Die zentralen Ideen der Regierung werden dabei unterstützt. 
Alois Beck Schaan, FBP 38 Jahre, lic. oec. HSG Liechtenstein ist ein Staats- gebiet von begrenztem Raum. Damit auch die kommenden Generationen ihre Bedürfnisse angemessen befrie- digen können, ist ein Raumplanungs- gesetz zu schaffen, welches die derzeit laufende Entwicklung Liechten- steins zum "Stadtstaat" verhindert. Die Besiedelung des Landes muss in geordneten Bahnen verlaufen. Die bestehenden Siedlungen sind in erster Linie nach innen zu entwickeln, weshalb ich ein solches Raumplanungs- gesetz begrüssen würde. Die Zonen- planungen der Gemeinden sind durch eine landesweite Raum- und Verkehrs- planung aufeinander abzustimmen. 
Christian Brunhart Balzers, FBP 44 Jahre, Ingenieur HTL In einem kleinen Land wie Liechtenstein ist Raumplanung unbedingt notwendig. Wir müssen die Bebauung so regeln, dass auch nachfolgende Generationen Gestal- tungsspielraum haben. Ein Raum- planungsgesetz muss einerseits die übergeordneten Ziele und Interessen des Landes berücksichtigen und ande- rerseits den Gemeinden den notwen- digen Freiraum für die Planung und Erschliessung in den Bauzonen gewährleisten. Die Bauzonen dürfen nicht mehr ausgeweitet werden, andernfalls verbleibt uns kein Erho- lungsraum mehr. 
Ruth Büchel Vaduz, FBP, 45 Jahre selbständige Geschäftsfrau Einschränkende Bestim- mungen sind notwendig, wenn auch zukünftig der Gestaltungsraum erhal- ten bleiben soll. Gerade in diesem Punkt sind wir verstärkt kommenden Generationen verpflichtet. Raumpla- nung ist auch ein Schutz vor Über- nutzung. Ein Raumplanungsgesetz soll die übergeordneten Interessen des Landes vertreten, wobei unbedingt den Gemeinden die Entscheidung über Planung und Erschliessung der Bau- zonen zu überlassen ist.
        

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