Herausgeber:
Liechtensteiner Umweltberichte
Bandzählung:
39
Erscheinungsjahr:
2001
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000037232_39/26/
Monica Bereiter-Amann Eschen, FBP, 48 Jahre selbständige Geschäftsfrau Vor allem unnötiger Lärm sollte vermieden werden, jeder Einzelne kann etwas dafür tun. Ein Lärmschutz- gesetz kann sicher den Wohngebieten Hilfe bringen, damit hier Massnahmen zum Schutz vor Lärm ergriffen werden. Christian Brunhart Balzers, FBP 44 Jahre, Ingenieur HTL Eine stetig wachsende Zahl der Bevölkerung ist vermehrtem Lärm ausgesetzt. Ein grosses Problem ergibt sich durch das Ausweichen des Verkehrs auf Nebenstrassen. Dadurch wird der Verkehrslärm auf weitere Gebiete des Landes ausgedehnt. Ein Lärmschutzgesetz kann sicherlich hilfreich sein, indem Wohngebiete lärmberuhigt und Massnahmen zum Schutz vor Lärm ergriffen werden können. Das Volk hat im September 1991 das Initiativbegehren zum Schutz gegen Lärm mit 80% Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. Nach zehn Jahren kann das Thema Lärmschutz bestimmt wieder im Landtag aufgegriffen wer- den. Ich werde mich dafür einsetzen. Hansjörg Büchel Schellenberg, VU, 45 Jahre Vermessungsingenieur In unserer Gesellschaft ist mit einem gewissen Lärm jederzeit zu rechnen und diesen müssen wir wohl oder übel auch akzeptieren. Über- mässiger Lärm in Wohngebieten ist zu unterlassen. Ob wir dazu wirklich ein Gesetz brauchen, ist im Detail abzuklären. 
Mario Frick Balzers, VU 35 Jahre, Dr. iur. HSG Ein Lärmschutzgesetz steht seit längerer Zeit in Vorbereitung. Ein Ziel der nächsten Legislaturperiode ist die Schaffung eines Lärmschutz- gesetzes. Regina Frick Vaduz, Freie Liste 41 Jahre, Medizinische Praxisassistentin Monika Kunz-Frick Vaduz, Freie Liste, 28 Jahre Krankenschwester Lärm macht schon heute krank und wird in der Zukunft noch gravierender. Deshalb unterstützen wir alles, das dem gegensteuert. Die Massnahmen müssen den Arbeits- und den Wohn- bereich umfassen. Stichworte dazu sind: Durchgangsverkehr aus den Wohnquartieren entfernen, Tempo- beschränkung, und -kontrolle. Entscheidend ist ein griffiges Gesetz und dann die konsequente Umsetzung der Massnahmen gegen den Lärm.
        

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