Herausgeber:
Liechtensteiner Umweltberichte
Bandzählung:
36
Erscheinungsjahr:
1996
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000037232_36/17/
Gemeinden haben immer Vorbildcharakter! • Förderung der Nutzung CO2-armer oder neutraler Energieträger für gemeindeeigene Bauten • Klimarelvante Vorschriften konsquent überprüfen • Anreize oder Durchsetzen von Anschluss- verpflichtungen im Rahmen von Quartier- plänen für einzelne Energieträger wie bspw. Hackschnitzel • Kritische Überprüfung des Gemeindebudgets in Bezug auf Unterhalts-, Erneuerungs-, Betriebs- und Ausbaubudgets für die eigenen Bauten und den Strassenverkehr. Eine Investition in Fussgänger- und Fahhradwege kann Gelder binden, die sonst in Belags- erneuerungen der Gemeindestrassen investiert würden. Konkrete Beispiele im Handlungsspielraum der Gemeinden zum Thema Energie • Durchführung eines Energietages zur Sensibilisierung der Bevölkerung zu Energiefragen 
• Festhalten des Energieverbrauchs der kom- munalen Bauten in der Energiebuchhaltung und ableiten von Sanierungsmassnahmen • Erarbeiten eines energiepolitischen Program- mes, einer Energieplanung (Energiepolitik auf . Gemeindeebene findet heute in verschiedenen Ressorts statt und birgt die Gefahr, dass alle zuständig sind und niemand sich verantwort- lich fühlt) • Durchführen von Aktionen wie bspw. der Verteilung von Energiesparlampen an alle Haushaltungen • Einführung einer Kostenrechnung mit kalkula- torischen Energiepreiszuschlägen (Planungsentscheide und Unterhaltsbudgets werden entsprechend den externen Kosten der verschiedenen Energieträger belastet) • Vorbildliche, innovative kommunale Bauten und Anlagen (Neubau und Sanierungen) • Energieplan erstellen (Wo sind welche Energien und Verbraucher vorhanden? Gebiete für Verdichtung von Gas/Holz usw. ausscheiden usw.) • Energiekennzahl-Aktion durchführen (Fragebogen an Hausbesitzer schicken, Auswertung und Information des Haus- besitzers, Vergleich in fünf Jahren durchführen) Zum Thema Verkehr • Bewirtschaftung der öffentlichen Parkplätze bei Schulhäusern, Gemeindekanzleien, Sportstätten usw. • Beruhigung des motorisierten Verkehrs (Fahrverbote, Fussgängerzonen, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Aufpflästerung von Kreuzungen und Fussgängerstreifen, Schwellen, Verengungen, Wohnstrassen usw.) • Förderung des nichtmotorisierten und öffentli- chen Verkehrs (Radstreifen, Bevorzugung von Fussgängern und Radfahrern bei wichtigen Übergängen, Dorfbus bspw. in Form von Sammeltaxis usw.) • Einrichten eines Dorfbusses für SchülerInnen, Vereinsanlässe, Sportanlässe usw.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.