Herausgeber:
Liechtensteiner Umweltberichte
Bandzählung:
34
Erscheinungsjahr:
1994
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000037232_34/7/
Die Niederschläge, die in Liech- tenstein anfallen, gelangen früher oder später alle in den Rhein. Die grösste Wassermenge gelangt über den Binnenkanal in den Rhein. Im Kanal sammelt sich das Wasser der rheintalseitigen Hänge und der Talebene. Eine Ausnahme bildet das Rug- geller und Schellenberger Riet, das über den Spiersbach entwässert. Der Spiersbach mündet auf öster- reichischem Gebiet in den Rhein. Das Alpengebiet hinter der Rhein- talwasserscheide entwässert über den Malbunbach, den Valorsch- bach und die Samina in die Ill und von dort in den Rhein. Der Rhein selbst ist unser landschafsprägen- der Fluss, der uns mit dem weiteren Einzugsgebiet in Graubünden, St.Gallen und Vorarlberg verbin- det. Aber auch über die engere Region hinaus stellt der Rhein eine sichtbare Verbindung zum Boden- seeraum und den weiter abwärts liegenden Gebieten des Hoch- rheins, des Oberrheins und des Niederrheins dar. Erst wenn sich das Rheinwasser mit dem Salzwas- ser der Nordsee vermischt, verlie- ren sich die Spuren des Rheins. Wenn das Flusssystem Rhein revi- talisiert, d.h. lebendiger, natürli- cher, vielseitiger werden soll, dann müssen sowohl lokale wie auch re- gionale und internationale Mass- nahmen ergriffen werden. 
REVITALISIERUNG SEITE 
7 Was verbindet Liechtenstein mit der Nordsee?
        

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