Herausgeber:
Liechtensteiner Umweltberichte
Bandzählung:
34
Erscheinungsjahr:
1994
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000037232_34/14/
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16 LIECHTENSTEINISCHE GESELLSCHAFT FÜR UMWELTSCHUTZ Leere Bachrinne / Totholz im Wasser Manchmal freut sich die Natur mehr, wenn wir etwas unterlassen, als wenn wir etwas tun. Hinter querliegenden Bäumen in einem Bach werden Kies, Laub, Äste und Blätter zurückgehalten, Insektenlarven, Pilze und Mikro- organismen, die wichtig sind für das Leben im Bach, finden hier eine Lebensgrundlage. 
Kleine Fische können sich in einem Gewirr von Ästen vor anderen Fi- schen und fischfressenden Vögeln verstecken und können in der ruhi- gen Strömung ausruhen. Hinter liegengelassenen Bäumen bilden sich Kolke (Vertiefungen), die von grossen Fischen bevorzugt wer- den. Untersuchungen haben gezeigt, dass in natürlichen Bachabschnit- ten bis zu neun mal mehr Fische vorkommen als in monotonen. Es 
gibt also aus ökologischer Sicht keine Notwendigkeit, Totholz aus dem Gewässer zu entfernen. Solange die Hochwassersicherheit zufriedenstellend ist, kann man zulassen, dass unsere Gewässer mit dieser einfachen und eventuell so- gar kostensparenden Methode revitalisiert werden. zu erledigen
        

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