Herausgeber:
Liechtensteiner Umweltberichte
Bandzählung:
32
Erscheinungsjahr:
1993
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000037232_32/18/
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18 wurde nicht überlegt, ob man bei einem Gemeindezentrum Geschirr und Gläser auslei- hen könnte und beim LKW einen Geschirr- spüler. wurde übersehen, dass man heute ein Geschirrmobil mieten kann und auch Grossveranstaltungen ohne Wegwerfgeschirr bestreiten kann. haben Sie vergessen, bei der Vorbereitung Koalitionspartner zu suchen (Postautobetrieb, Gemeindeverwaltung, Umweltkommission der Gemeinde, Umwelt- und Naturschutz- organisationen) 
GROSSVERAN   Regelmässige Begleiterscheinung von Grossver- anstaltungen jeder Art sind die riesigen Abfallberge. Dabei geht es auch anders. Wenn die Veranstalter optimal planen, kann ein Grossteil des Abfalls vermieden werden. Die Ökoplanung einer Veran- staltung muss den Verkehr, den Abfall, den Natur- schutz, den Lärm und anderes mehr berücksichtigen. Checklisten erleichtern das Vorgehen (s.Kasten). Analysieren Sie doch einmal eine Grossveranstaltung: Kommen alle Besucherinnen und Besucher mit dem Auto, dann liegt der Veranstaltungsort ungünstig. sind Beginn und Ende der Veranstaltung nicht auf die Buszeiten abgestimmt. wurde nicht auf die Busverbindungen hinge- wiesen. stehen zu viele Parkplätze zur Verfügung. Hinterlassen die Besucherinnen und Besucher zertrampelte oder verunreinigte Wiesen und Ufer, dann wurden empfindliche Stellen nicht abgesperrt. eignet sich der Veranstaltungsort nicht. wurden zu wenig Hilfskräfte aufgeboten. wurden zu wenig Toilettenwagen bereitgestellt. wurde nicht mit Regenwetter gerechnet. 
Sind beim Festmenu eingeschlossen: 1 Wegwerfplastikteller, Plastikbesteck, 1 Senftube aus Aluminium, 1 Polystyrolbecher und 1 Aluminiumdose, dann Landen alle Abfälle im gleichen Container, dann. Nurden keine separaten, beschrifteten Contai- ner für Essensreste, Glas und Papier aufgestellt Fühlen Sie sich mit den Umweltschutzanliegen allein auf weiter Flur, dann Nehmen die Besucherinnen und Besucher zu wenig Kenntnis von den Umweltschutzbemühungen, dann Beklagen sich die Anwohnerinnen und Anwohner über den Lärm, dann wurden Ruhezeiten (Mittag, Abend) nicht beachtet. wurden wenig grosse statt viele kleine, gut plazierte Lautsprecher aufgestellt. 
wurde bei den Einladungen und Ankündigun- gen zu wenig darauf hingewiesen wurde verpasst, in der Begrüssung oder bei de Pausendurchsagen die Umweltanliegen zu vertreten. LIECHTENSTEINER UMWELTBERICHT NOVEMBER 1
        

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