Herausgeber:
Liechtensteiner Umweltberichte
Bandzählung:
32
Erscheinungsjahr:
1993
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000037232_32/17/
Weissblechdosensammlung im Aufwind Erst seit einigen Jahren werden in Liechtenstein die Weissblechdosen separat gesammelt. Bald jede Gemeinde hat entsprechende Container aufgestellt. Jedes Jahr konnte die Separatsammlung seither fast verdop- pelt werden. 1988 wurden erst 3 Tonnen Blechbüchsen gesammelt, 1990 waren es bereits 12 Tonnen. Im letzten Jahr wurde der neue Rekord von 40 Tonnen erzielt (siehe Grafik). Die Separatsammlung von Altpapier und Glas ist dagegen 1992 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen Noch kaum Kunststoffrecycling In der Schweiz fallen jährlich über 860'000 Tonnen Kunststoffabfälle an, und jedes Jahr werden es etwa 7 Prozent mehr. In Liechtenstein düften es ungefähr 4'000 Tonnen sein. Die Kunststoffe bilden die grösste Abfall- fraktion. Ihr hoher Energiegehalt führt zu Problemen bei der Verbren- nung in der KVA, weil wegen der grossen Hitze die Verbrennungs- kapazität zurückgeht. Das Recyclingpotential liegt bei etwa einem Fünftel des Kunststoffabfalls. Momentan wird aber nur ein sehr kleiner Teil recycliert. In einem ersten Schritt sollten die einheitlichen, sauberen Grossmengen aus Industrie und Gewerbe seperat gesammelt werden. 
ABFALLKAMPAGNE LIECHTENSTEIN SEITE 
17 kann. Keine Bücher mit verleim- ten Rücken. Keine nichtverwert- baren Materialien, z.B. Milch- verpackungen, Suppenbeutel, Blu- menpapier, beschichtete Verpak- kungen (Tiefkühlverpackungen), Waschmittelverpackungen, ver- schmutzte Papiere, Plastik aller Art, gebrauchte Haushalt- und hy- gienische Papiere usw. elfen Sie mit, dass das Altpapier sinnvoll wiederverwertet werden kann! Altpapier schlägt Chlorfreies Der grosse Hit ist zur Zeit das chlorfrei gebleichte Papier. Unter diesem Signet verwenden nun alle das vermeintlich umweltfreundli- che Papier als Beitrag zum Um- weltschutz, ohne auf weisse Seiten verzichten zu müssen. Das chlor- frei Gebleichte gleicht allerdings mehr dem herkömmlichen Papier als dem Umweltschutzpapier. Es hat lediglich der Bleichvorgang (chlorfrei) geändert. Das Umwelts chutzpapier  wird dagegen überhaupt  nicht gebleicht, verwendet Altpapier als Rohstoffbasis (Ener- gieeinsparung, Stoffkreislauf), und belastet auch die Gewässer weni- ger, weil kein neuer Zellstoff her- gestellt werden muss. Wussten Sie, dass... ...Recyclingpapier gegenüber Pa- pier aus Zellstoff bzw. Holzschliff fünf- bis zehnmal weniger Frisch- wasser und nur etwa die Hälfte der Energie benötigt? ... der Abfallberg reduziert wird, wenn das Altpapier den Weg zu- rück in den Produktionskreislauf findet? ...dadurch insgesamt die Luft we- niger belastet wird?
        

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