Herausgeber:
Liechtensteiner Umweltberichte
Bandzählung:
28
Erscheinungsjahr:
1990
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000037232_28/9/
Liecht. Umweltbericht, Dezember 1990 Seite 9 Elektrobiologie im Bau Elektrische Strahlung sieht man nicht und riecht man nicht, genauso   wie redioaktive Strahlung. Trotzdem sind Elektrostrahlungen in vieler. Fällen (mit-)verantwortlich für gesundheitliche Störungen. Wer beirr Bauen aufpasst, kann die Strahlung minimieren. Aber auch in beste. henden Häusern lässt sich die Situation verbessern. Gebhard Sprenger, Schaan Elektrostress, Elektrokontamination, Elek- trosensibilität, Elektroverseuchung, Elektro- smog usw. Solche Schlagworte verunsichern heute unsere Mitmenschen. Obwohl sich die Fachleute darüber immer noch heftig streiten, gilt als gesichert, dass elektromagnetische Wechselfelder einen Ein- fluss auf unsere Gesundheit  haben können, wenn diese in einer bestimmten Intensität auf- treten und sich durch Überlagerungen ver- stärken. Die Elektrobiologie befasst .sich mit diesen Problemen. Allgemein versteht man unter der Elektrobiologie die Einwirkung elektrophysi- kalischer -Einflüsse auf biologische Systeme. Ich 'möchte mich hier nicht in technischen Details und physkalischen Erklärungen ver- lieren, sondern Ihnen Hinweise geben, was Sie in der Praxis beim Bau Ihres neuen Hau- ses oder auch bei Umbauten sinnvoll vorkeh- ren können, um die Einflüsse der elektroma- gnetischen Felder auf Ihre Gesundheit wenig- stens beim Schlafen weitgehend zu elimi- nieren. Biologische Elektroinstallation Unsere Schlafzimmer sind diejenigen Räume, in denen sich die elektromagnetischen und auch andere Strahlungsfelder am wirksamsten auf unseren Körper einwirken können, da wir in der Nacht mehrere Stunden praktisch am selben Ort in unseren Betten liegen. Was ist zu tun? Es empfiehlt sich die Ausführung einer soge- nannten biologischen Elektroinstallation, we- nigstens in unseren Schlafzimmern oder even- tuell auch den Kinderzimmern. Das heisst: a) Möglichst wenig Elektroleitungen zu ver- legen und nur das äusserst Notwendige an Elektroanschlüssen (Steckdosen, Lampen. usw.) vorzusehen. b) Einbau eines Netzfreischalters. c) Verlegung von abgeschirmten Kabeln und Leitungen. d) 
Entfernung aller netzbetriebenen Elektro- geräte wie Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, Radio- wecker,, Elektrouhren. Wenn diese Geräte 
  jedoch gebraucht werden, sind solche mit Bat- teriebetrieb zu verwenden, oder wenn e geht, auf Batteriebetrieb umzustellen. Selbstverständlich kann auch eine bestehende 
  Elektoinstallation «biologisch» verbessere werden. Der wichtigste Punkt dieser vorgeschlagener Massnahmen ist sicher der Einbau eines Netz freischalters, auf dessen Funktion ich kur; und untechnisch eingehen möchte. Netzfreischalter Der Netzfreischalter oder Feldfreischaltet wie er oft auch bezeichnet wird, schaltet auto matisch immer dann das elektromagnetisch(
        

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