Herausgeber:
Liechtensteiner Umweltberichte
Bandzählung:
1
Erscheinungsjahr:
1978
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000037232_1/11/
Bastarden, Unterarten und Varietäten. In einer Einleitung werden kurz einige Angaben über die Geschichte der bota- nischen Forschung, uber Klima, Geolo- gie und Böden des Gebietes gegeben. In eher etwas willkürlicher Auswahl sind einzelne Arten durch geschickte Zeich- nungen oder prächtige Farbtafeln abge- bildet. Das ersetzt allerdings die Kennt- nis der Pflanzen oder die Benützung einer analytischen «Flora» keineswegs. Das Werk richtet sich denn auch in er- ster Linie an Kenner der Arten, die sich besonders fur die Flora und Vegetation von Liechtenstein interessieren. Be- merkenswert an der Flora sind die sehr ausführlichen Verbreitungsangaben für die einzelnen Arten im Furstentum Liechtenstein. Auch «gewöhnliche» Arten, deren Vorkommen oder Fehlen für den Pflanzensoziologen und Pflanzenökologen sehr wichtig sein kann, werden im Gegensatz zu vielen anderen Regionalfloren ziemlich genau in ihrer Verbreitung umschrieben. Auch kritische Artengruppen wie Hieracium, Taraxacum, Rubus usw. werden behan- delt. Heinrich Seitter hat als Grundlage zu diesem Werk eine ausserordentlich intensive Feldarbeit durchgeführt und auch die abgelegensten und unzugäng- lichsten Stellen aufgesucht. So ist es ihm gelungen, zu den bereits von J. Murr 1921-1924 für das Fürsten- tum angegebenen Arten über 200 neue aufzufinden. Für dieses genaue Fest- halten der Vorkommen aller Arten muss auch der Naturschützer dem Autor sehr dankbar sein, erlaubt es doch jederzeit, gefährdete, im Rückgang befindliche Arten festzustellen und die nötigen Massnahmen zum Schutz der in Frage kommenden Biotope zu treffen. Professor Dr. Elias Landolt Geobotanisches Institut der ETH Zürich 
Umwelt-Bericht Seite 11 Juni 1978 Leben am Wasser von Christoph Imboden Herausgeber: Schweizerischer Bund für Naturschutz, Basel, 240 Seiten mit 190 vorwiegend ganzseitigen Farbbildern und 15 schematischen Zeichnungen, Fr. 31.80. Der Schweizer Beitrag im Rahmen der Aktion fur die Feuchtgebiete in Europa zeichnet sich schon auf den ersten Blick durch bestechende Farbbilder aus. Der Text ist leicht verständlich abgefasst und mit seinen längeren Bildlegenden Freilandlabor Natur von Ernst Zimmerli Herausgeber: WWF-Schweiz, 
Zürich, 248 Seiten, 12 Farbbilder, 51 Schwarz- weissfotos, 12 Bildtafeln, 50 Skizzen, Be- stellnummer 83, Preis Fr. 33.—. «Freilandlabor Natur» gehört in die Hand des Naturschutzpraktikers, des Erziehers und des Erbauers des eigenen biologischen Gartenweihers. Es ist ein Arbeitsbuch, ein Nachschlagwerk. Es 
so aufgebaut, dass am ehesten Gewähr besteht, dass sie auch gelesen werden. Das Buch wendet sich mit zwei Haupt- anliegen an den Leser: es zeigt die lebenswichtige Bedeutung der oft als geringwertig eingestuften Feuchtge- biete für den Haushalt der Natur und wirbt für das Verständnis und die Sorge um die letzten dieser Lebensräume mit seiner Vielfalt an Lebensformen, mit den Lebensgemeinschaften, den Tieren und Pflanzen. Es mag dazu anregen den Feuchtgebieten ein neues Verständnis entgegenzubringen. Die Lektüre dieses Werkes fordert jedermann auf, mit offe- nen Augen durchs Freie zu streifen. lehrt uns wie man ein Schulreservat, einen Weiher und einen Lehrpfad an- legt. Das Werk ist in weiten Teilen für den Unterricht gedacht. Dort füllt es eine Lücke. Es führt weg vom Wandta- felunterricht zum lebendigen Naturkun- de- oder Biologieunterricht in der na- turlichen Umwelt. Diese Form des Un- terrichtes bildet der Schlüssel zum Ver- ständnis für die tieferen Zusam- menhänge des Lebens. Eine Vielzahl von Skizzen und Photos trägt zur Transparenz der Aussagen bei.
        

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