wachsen. Die Eingriffe in die Landschaft werden augenfälliger, die Nut- zungskonflikte nehmen zu. Unsere Dörfer sind in die freie Landschaft hinausgewachsen, wir «bauen» die Gemeinden zusammen, so dass die Grenzen nicht mehr sichtbar sind. Durch neue Strassen, Gebäude, Frei- zeitanlagen, Meliorationen überbauen, zersiedeln und verändern wir unser Land mehr und mehr. Tag für Tag wird gegenwärtig eine Fläche von 36 m2 
 Boden verbaut. Heute sind es seltene Pflanzen und Tiere, die gefährdet sind, ihren Lebensraum verlieren. Viele Arten sind schon ausge- storben. Die Erhaltung unserer Landschaft ist zu einer vorrangigen Staatsaufgabe geworden. Entscheidungen im Sinne eines ganzheitlichen Natur- und Landschaftsschutzes sind im öffentlichen Interesse. Die Postulate der Raumplanung, der gesetzliche Schutz der Grundwasserschutzzone und einer landesweiten Landwirtschaftszone, dürfen nicht mehr aufgeschoben werden. Wenn wir die Grenzen des Wachstums nicht anerkennen, wenn es uns nicht gelingt, das rechte Mass zu finden und Rücksicht zu nehmen, dann wird für viele Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner das verloren gehen was wir als Heimat schätzen und unseren Kindern erhalten wollen. Josef Biedermann LGU-Vorstand
        

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