Herausgeber:
LGU Schriftenreihe
Bandzählung:
1
Erscheinungsjahr:
1987
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000035521/30/
a) 
Gesetzliche Verankerung einer ganz- jährigen Restwassermenge für Fliessgewässer; Wenn zur Stromproduktion oder Was- serversorung Wasser genutzt wird, ist darauf zu achten, dass dadurch keine bestehenden Bäche austrocknen. Es ist für ein ganzjährige Restwassermenge zu sorgen. b) Erhaltung der noch bestehenden na- türlichen Fliessgewässer durch Schutzmassnahmen und Renaturie- rung verbauter Fliessgewässer, Auen und Feuchtgebiete; Es liegt noch viel Arbeit vor uns, wenn wir die in den letzten Jahrzehnten ver- bauten und kanalisierten Fliessgewäs- ser wieder naturnah gestalten wollen. c) Öffnung zugebauter Bäche; Jahrzehntelang sind wir achtlos mit un- seren Bächen umgegangen und haben sie dem vermeintlichen Fortschritt ge- opfert. Heute haben wir die Aufgabe, Fliessgewässer wieder in unser Dorfbild einzupassen, Zugedecktes und Ver- schüttetes freizulegen. d) Verbesserung der Wasserführung von Giessen und anderen Bächen; Infolge der Grundwassersenkung sind heute viele Bäche und Giessen ausge- trocknet. Die Wiederbewässerung muss weiter vorangetrieben werden. e) Naturnahe Ausführung der wasser- baulichen Massnahmen; Rüfeverbauungen, Flusskorrekturen, Bachböschungen usw. sollen nach Möglichkeit mit natürlichen Materialien erfolgen. Naturnahe Ausführungen pas- sen besser in die Landschaft und wer- den von der Tier- und Pflanzenwelt bes- ser akzeptiert.
        

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