Herausgeber:
LGU Schriftenreihe
Bandzählung:
1
Erscheinungsjahr:
1987
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000035521/18/
i) Naturnahe Waldbewirtschaftung; Unsere Wälder sind naturnah zu pfle- gen, um die Schutz-, Nutz- und Wohl- fahrtsfunktionen zu gewährleisten. Die Standortsbedingungen sind bei der Baumartenwahl zu berücksichtigen. Er- schliessungen sind auf das unbedingt notwendige Mass zu beschränken. Der Einsatz von mobilen Seilkranen anstelle des Baus von Forststrassen ist von Fall zu Fall zu prüfen. k) Verzicht auf den Einsatz von Dünge- mitteln und Pestiziden im Wald; Der Wald ist unser Wasserreservoir. Er wird von Schadstoffen aus der Luft be- reits übermässig belastet. Jede weitere Belastung ist zu vermeiden. I) Ausscheidung von Naturwaldpar- zellen; Im Wirtschaftswald setzt die Holzernte zu einem Zeitpunkt ein, in dem die mei- sten Baumarten noch zwei- bis viermal länger leben würden. Damit fällt die bio- logisch besonders wichtige Altholzpha- se mit eindrücklichen Baumriesen und einem höheren Totholzanteil aus. Gefor- dert ist daher ein Netz unbeeinflusster Waldvegetationstypen, wobei auch im Wirtschaftswald ein gewisser Prozent- satz an alten Bäumen stehen gelassen werden sollte. Insbesondere sollten auch die Auwaldungen vollständig aus der Nutzung entlassen werden.
        

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