Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
3
Erscheinungsjahr:
1975
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000034814/559/
— 563 — Nahezu vollständige gleichzeitige Abschrift im Haus-, Hof- u. Staats- archiv Wien im Reichsregister Band C fol. 134 a (alt 120 a). — Papierblatt 39,5 cm lang X 29, linker Rand 4 cm, rechter 5 cm frei, Ränder vorliniert. Über- schrift: «Bestetigunge solicher briefe die Mercke von Schellenberg Ritter Toltzer vnd Merck von Schellenberg sin vettern über yre pfantschafft der Mulen zu Iukirchen 
haben» (nahezu gleichzeitig): am Rand Vermerk: «Schellenberg» (17. Jahrh.). — Handschrift in modernem Pappumschlag, darunter Pergament, 328 Papierblätter, ausserdem ein Register des 18. Jahrhunderts. Das ziemlich gleichzeitige Register hat unter «CXX» die Angabe: «Bestätigung etlicher brief die Merk, Tolczer vnd Merk von Schellenberg über die lukircher müle in pfands weiss haben». 1 König Ruprecht 1400 - 1410. 2 Merk von Schellenberg zu Kisslegg. 3 Tölzer v. Schellenberg zu Kisslegg. 4 Merk v. Schellenberg zu Kisslegg. 5 Leutkirch, Kreisstadt in Württemberg. 6 König Wenzel 1378-1400. 327. 1403 Juli 11. Die Reichsstädte, die zum Bund um den See und im Allgäu gehören, entscheiden im Streit zwischen Abt Friedrich von Kempten1 und seinem Vogt Johann Truchsess von W a l d - bürg2 als Kläger und «Heinrichen3 von Schellenberg » als Beklagten, die schon einmal zu Lindau wegen verschiedener Dinge vor ihnen miteinander gerechtet hatten, besonders wegen eines Wildbanns in der Grafschaft des Abtes von Kempten1 gelegen; Heinrich3 von Schellenberg «vnd sin Bruder hans4 selig von Schellenberg» hatten mit dem Kloster ein Jagdrecht auf Widerruf in diesem Wildbann vereinbart; nach Widerruf sollte die Sache gerichtlich ausgetragen werden und bis dahin feder Zugriff un- terbleiben. Da Heinrich3 von Schellenberg trotz des Wider- rufes weiter jagte, kam es zur Klage des Abtes. Heinrich3 von Schellenberg leugnet dem Abt die Grafschaft und den Wildbann
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.