Herausgeber:
Liechtensteinisches Urkundenbuch I. Teil
Bandzählung:
3
Erscheinungsjahr:
1975
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000034814/360/
beschluss den «vesten vnd fromen Junkher Töltzern von S c h e 1 - l e n b e r g 
4 Jrs vatters brüder» als Vogt erhalten hat, vor ihm ihr elterliches Erbe «den vesten Junckher T u r i n g e n von Halwil5 vnd Junkheren Conraten von Schällenberg6 Jren lieben Brüdern» in die Hand des letzteren übergeben hat, da ihre «Liebi Müter Frö katherinen von Schellenberg7, des egenanten Junckher Märken von Schällenberg elichi frowe» ihr tausend. Gulden geben wolle. Sollten die beiden Brüder ohne Erben sterben, dann sollen U r s e II s Rechte am mütterlichen Erbe wieder • in Kräften sein. Original im Landesregierungsarchiv Innsbruck P. n. 
1720. — Perga- ment 32,5 cm lang X 
58. — Zwei Siegel an Pergamentstreifen: 1. (Landrichter) rund, 3,7 cm, gelb zur Hälfte abgefallen, in spitzovalem Schild drei Geweihe übereinander. Umschrift: + s tofj .... in fiegem .. 
n mabatf) — . 2. (Tölzer) rund, 2,4 cm, gelb, ovaler Schild mit zwei Querbalken. Umschrift: s ' . oel. er . be Ic&ellenbg —. Rückseite: «verzieht vn Ursula von schellenberg»; «Anval zwischen der pro hallwil vnd Schellenberg hegew 
1406» (16. Jahrh.). 1 Aach, Stadt im Landkreis Engen (Hegau) Baden. 2 • Aus der Familie V eringen-N ellenburg, 1422 ausgestorben. 3 Radolfszell am Bodensee. 4 Über Marquard IV. von Schellenberg siehe Büchel, Geschichte der Herren von Schellenberg, Jahrbuch d. Hist. Vereins f. d. F. Liechten- stein 1907, S. 96 (ohne Benützung dieser Urkunde). Seine Angabe auf S. 100, Marquard habe keine Nachkommen hinterlassen, ist danach unrichtig. Ebenso widerspricht die Angabe der Urkunde, Märks Bruder sei Tölzer gewesen, durchaus der Stammtafel bei Büchel (Jahrbuch 1907, S. 92). 5 Habsburgische Ministerialen von Hallwil, Gde. Seengen, Bez. Lenz- burg, Kt. Aargau. 6 Siehe n. 217 dieser Lieferung. 7 Siehe n. 176, 178, 179, 184 dieser Lieferung.
        

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